Veranstaltungen

Donnerstag, 07.11.2019

Jules-Verne/Jules-Wayne, Mainzer Str. 39, 66111 Saarbrücken

Podiumsgäste im Erzählcafe
Von links: Birgit Grandhomme, Jil Kalmes, Helmut Schug, Timo Stockhorst, Ursula Kimoto

Einfach so Europa erleben, ganz ohne Schlagbäume und Zollhäuschen? Überallhin reisen, studieren und arbeiten können? Das war nicht immer so! Im Erzählcafe "Europa grenzenlos" in der Jules-Verne-Bar in Saarbrücken wollen wir Europa aus der kleinen, der persönlichen Perspektive heraus entdecken, aus der Biographie aktiver, engagierter Menschen aus verschiedenen Generationen, die alle ihre ganz eigenen Grenz-Erfahrungen gemacht haben.

Vortrag von Dr. Dževada Šuško
Dienstag, 17. September 2019, 18 Uhr

Festsaal des Rathauses St. Johann,

66111 Saarbrücken

Dr. Dževada Šuško leitet das Büro für internationale Zusammenarbeit in der Abteilung für Auslandsangelegenheiten der Islamischen Gemeinschaft in Bosnien-Herzegowina. Davor war sie Direktorin des Instituts für die islamische Tradition der Bosniaken. Sie ist die erste Frau in Führungsposition in der Islamischen Gemeinschaft. Dževada Šuško ist auch Dozentin für internationale Beziehungen an der Internationalen Universität in Sarajevo.

Heute referiert sie exklusiv über das Thema: Die Islamische Gemeinschaft und die Rolle der Frau.

Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Karsten Dümmel (Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung).

Mit einem Grußwort von Christian Seel (Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes).

Politisches Bildungsforum Saarland Konrad-Adenauer-Stiftung lädt Sie herzlich zu diesem Forum ein!

In Kooperation mit Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung e.V.

Der Saarländische Rundfunk hat über unsere Veranstaltung mit Europe Direct Saarbrücken und dem European Democracy Lab einen Kurzbericht veröffentlicht, den wir hier wiedergeben:

Ulrike Guerot
Ulrike Guérot
Bild: Lukas Ratius

"Im Einsatz für eine europäische Utopie

Das Interview der Woche mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot
Carolin Dylla 06.07.2019 | 12:45 Uhr

Die SR-Reporterin Carolin Dylla hat mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot über die Idee einer europäischen Republik und das politische Hin- und Her um die EU-Kommissionspräsidentschaft gesprochen - und darüber, was ihre Utopie Europas mit Risotto zu tun hat.

Große Ideen und große Gesten: Davor schreckt die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot selten zurück. Vor den Europawahlen zum Beispiel hat sie – gemeinsam mit anderen Künstlern – ein Projekt gestartet und von Balkonen aus symbolisch die europäische Republik ausgerufen. Die "europäische Republik", das heißt für Ulrike Guérot: Egal, ob jemand aus Litauen, Deutschland, Spanien oder Tschechien kommt – die politischen Rechte aller Bürger sind die gleichen.

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Rund 400 Millionen wahlberechtigte EU-BürgerInnen haben Ende Mai direkt und frei über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments abgestimmt. Doch jedes Land legt für die Wahlen seine eigenen Regeln, Verfahren, Termine, Kandidaten und Programme fest, und je nach Land erhalten die Stimmen seiner BürgerInnen ein unterschiedliches Gewicht. Die Europawahl wird so für die BürgerInnen zu einer Art Black Box.

Könnten wir nicht umgekehrt mit einem gemeinsamen Wahlrecht die Transparenz und Glaubwürdigkeit der europäischen Politik stärken und damit der zunehmenden Entfremdung und Enttäuschung vieler BürgerInnen etwas entgegensetzen? Könnten gemeinsame Wahlen eine legitimierende Kraft gegen antieuropäische Stimmen und für einheitliche Rechte aller EU-BürgerInnen sein?

 

Forum:
Dienstag, 11. Juni 2019, 18 Uhr
Festsaal des Rathauses St. Johann,
66111 Saarbrücken
 
Die Skepsis gegenüber der Europäischen Union innerhalb der EU steigt immer weiter an. Die  Populisten gewinnen an Boden und verbreiten Stimmung gegen die Union. Währenddessen steigt außerhalb der EU, wie auf dem Balkan, immer mehr das Interesse für die EU und die Sympathien mit einer potentiellen Mitgliedschaft. Hoffnung wird von dort aus in die Möglichkeiten und Ambitionen der EU zur Problemlösung gesetzt.
 
Wie es gelingt, die Sichtweisen der Beitrittsländer in die Mitgliedsstaaten zu transportieren, diskutiert Elvis Kondzic, der Berater des Premierministers Bosnien Herzegowinas zum EU Beitritt a. D. mit Doris Pack, langjährige EU-Abgeordnete. Pack war unter anderem Mitglied der Südosteuropadelegation.

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