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Rund 400 Millionen wahlberechtigte EU-BürgerInnen haben Ende Mai direkt und frei über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments abgestimmt. Doch jedes Land legt für die Wahlen seine eigenen Regeln, Verfahren, Termine, Kandidaten und Programme fest, und je nach Land erhalten die Stimmen seiner BürgerInnen ein unterschiedliches Gewicht. Die Europawahl wird so für die BürgerInnen zu einer Art Black Box.

Könnten wir nicht umgekehrt mit einem gemeinsamen Wahlrecht die Transparenz und Glaubwürdigkeit der europäischen Politik stärken und damit der zunehmenden Entfremdung und Enttäuschung vieler BürgerInnen etwas entgegensetzen? Könnten gemeinsame Wahlen eine legitimierende Kraft gegen antieuropäische Stimmen und für einheitliche Rechte aller EU-BürgerInnen sein?

 

Forum:
Dienstag, 11. Juni 2019, 18 Uhr
Festsaal des Rathauses St. Johann,
66111 Saarbrücken
 
Die Skepsis gegenüber der Europäischen Union innerhalb der EU steigt immer weiter an. Die  Populisten gewinnen an Boden und verbreiten Stimmung gegen die Union. Währenddessen steigt außerhalb der EU, wie auf dem Balkan, immer mehr das Interesse für die EU und die Sympathien mit einer potentiellen Mitgliedschaft. Hoffnung wird von dort aus in die Möglichkeiten und Ambitionen der EU zur Problemlösung gesetzt.
 
Wie es gelingt, die Sichtweisen der Beitrittsländer in die Mitgliedsstaaten zu transportieren, diskutiert Elvis Kondzic, der Berater des Premierministers Bosnien Herzegowinas zum EU Beitritt a. D. mit Doris Pack, langjährige EU-Abgeordnete. Pack war unter anderem Mitglied der Südosteuropadelegation.

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Mit Sebastian Zeitzmann (LL.M.) und Christina Giannoulis (LL.M. Eur.)

Ort: Universität des Saarlandes, Geb. A4 2, R. 3.2

Termin: 06. Juni 2019, 18 Uhr

 

Wir schreiben das Jahr 2045. 100 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Brüssel die Flagge der neuen Europäischen Republik gehisst. Die früheren Staaten der Europäischen Union haben sich aufgelöst und Platz gemacht für starke europäische Regionen, deren Vertreter_Innen im Europäischen Senat neben den transnationalen Parteien im Repräsentantenhaus und einem von den Bürgern direkt gewählten Präsidenten über die Leitlinien der Politik entscheiden.

Ort: Kino 8 1/2, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken
Moderation: Mohamed Maïga, Ramesch e.V.
Datum: Mittwoch, 13. März 2019 ( ab 17 Uhr)
Sprache: Original mit dt. Untertiteln
In Anwesenheit des Regisseurs Kadir Akın
 

Zum Inhalt:

Vor 100 Jahren wurden hunderttausende Armenier vertrieben und getötet – ihr kulturelles und intellektuelles Erbe ausgelöscht. Kadir Akın untersucht in seinem Dokumentarfilm die osmanische demokratische Intellektuellenbewegung und die Armenier-Frage, die mit dem Abschluss des Berliner Vertrages nach dem Russisch-Osmanischen Krieg (1877-78) auf die politische Bühne getragen wurde. Der Film erzählt von der Gründung der armenischen Parteien und ihrem Beharren auf dem Schutz für die armenische Minderheit, zu dem sich das Osmanische Reich im Berliner Vertrag verpflichtet hatte.

Es werden die Ereignisse ab dem Jahr 1908 in der zweiten osmanischen Verfassungsperiode beschrieben, als im ganzen Reich Wahlen zum Abgeordnetenhaus stattfanden. Während sich die armenischen Abgeordneten für soziale Rechte einsetzten, schien für die jungtürkische Partei „Einheit und Fortschritt“ ein Zusammenleben mit Armeniern im Osmanischen Reich nicht möglich. „RED“ behandelt auch die Hinrichtung des armenischen Revolutionärs Matteos Sarkissian, genannt Paramaz, und 19 seiner Mitstreiter im Juni 1915 auf dem Beyazıt-Platz in Istanbul.

Der Film dauert 54 Minuten und wurde in Istanbul, Genf, Beirut und Basel gedreht. Die Premiere des Filmes war am 12. Oktober 2017 in Istanbul. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt.

 

Trailer:

Bitte Bild anklicken. Video öffnet sich in YouTube. Quelle: YouTube-Kanal Kadir Akın

 

Beyond Borders Band: LIVE Contemporary Oriental Jazz Konzert
So. 11.11.2018, 20.00 – 22.00 Uhr

Plakatlogobreite63   Breite Str. 63, 66115 Saarbrücken
Tickets an der Abendkasse: 10€ (Vorverkauf 8€)
 
Am 11.11.2018 um 20 Uhr laden wir von Ramesch zum LIVE Oriental Jazz Konzert mit Beyond Borders Band in die BREITE63 ein.

Grenzen zu überwinden erfordert Mut, Kreativität und Offenheit für neue Gestaltung. Die vier Musiker der Beyond Borders Band vereinen diese Eigenschaften und gehen so über kulturelle Barrieren hinaus, setzen sich über geographische Widerstände und gesellschaftliche Stereotypen hinweg.

Ergebnis ist ihre Musik, in der sie die arabische und die westlich-europäische Welt verbinden. Es entsteht ein sinnlich-anspruchsvolles, mitreißendes Ganzes, in dem das Verschiedene aus Orient und Okzident auf einzigartige Weise Eins wird.

Von Oktober 2018 bis Februar 2019 wird das neue Album „It just happens“ im Rahmen einer groß angelegten Release Tour durch Deutschland, die Schweiz und Tunesien veröffentlicht. 

http://www.beyondbordersband.de/

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