Veranstaltungen

Die Bremer Stadtmusikanten
Ein Tanztheater aufgeführt am Sonntag, 26. Mai 2013, im Schlosskeller des Regionalverbandes Saarbrücken

Im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ präsentierte Ramesch  in Zusammenarbeit mit der Max Ophüls-Grundschule Saarbrücken und dem Kulturamt Saarbrücken die Aufführung der „Bremer Stadtmusikanten“ auf der diesjährigen Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken.

Zweifelsohne ist Ramesch mit dieser Aufführung ein glanzvoller Höhepunkt der Kinder- und Jugendbuchmesse 2013 gelungen. Dies zeigte sich schon alleine an dem sehr großen Besucherandrang: Der Schlosskeller war bis auf den letzten Sitzplatz ausverkauft, so dass viele weitere interessierte BesucherInnen leider keinen Einlass fanden und nicht an der Aufführung teilnehmen konnten. Den Kinder der Klasse 3c an der Max Ophüls Grundschule ist in zweijähriger Vorbereitungszeit eine überragende Neuinszenierung des Grimmschen Märchenklassikers gelungen. Das Tanztheater fesselte Alt und Jung durch seine spannende, intelligente sowie humorvolle Darstellung und überraschte den Zuschauer durch seine Aktualität und Modernität.
So ist es den Kindern mit der Unterstützung von Frau Taubert (Klassenlehrerin) und in der Zusammenarbeit mit Miguel Bejarano Bolìvar (Dramaturgie), Eva Lajko (Choreographin), Barbara Seithe (Maske und Bühnenbild) gelungen, den Inhalt des Märchens in die heutige Lebenswelt umzusetzen.

Kabarett
be nicer‟ von Benaissa Lamroubal
Freitag, 11. November 2016, 20.00 Uhr

Schlosskeller des Regionalverbandes Saarbrücken

Benaissa Lamroubal gehört schon seit 2007 zu dem furiosen Comedy-Ensemble RebellComedy. In seinen authentischen Geschichten thematisiert der gebürtige Marokkaner gekonnt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener ethnischer und sozialer Gruppen. Dabei lässt er aber auch nicht die Geschlechterrollen innerhalb unserer Gesellschaft außer Acht. Mit seinem erfrischenden, herrlich selbstironischen Humor packt er das Publikum und überrascht dieses mit seinen perfekt getimten Wendungen.

Gesprächsrunde

„Deutschland und seine Kultur(en) - Melting Pot, multikulturelles Mosaik oder doch deutsche Leitkultur?“
06.Oktober 2016, 18.30 Uhr
Stiftung Demokratie Saarland, Europaallee 18, 66111 Saarbrücken

In den letzten Jahrzehnten ist zunehmend sichtbar geworden, dass Deutschland de-facto ein Einwanderungsland verkörpert. Damit geht eine wachsende kulturelle Vielfalt der Bevölkerung im öffentlichen Raum einher. Die Geschichte von Migrationsbewegungen nach Deutschland reicht jedoch weit zurück. So haben zum Beispiel aus Frankreich geflüchtete Hugenotten im 17. Jahrhundert in Deutschland eine neue Heimat gefunden und ihre Spuren hinterlassen.

Konzert
"Beyond Borders Band"
Freitag, 23. September 2016, 20.00 Uhr

Stiftskirche St. Arnual, St. Arnualer Markt, 66119 Saarbrücken

Das Ensemble "Beyond Borders Band" widmet ihr musikalisches Schaffen der Verbindung der Klangwelten von arabischer Musik mit westlich-europäischer Musik. Diese Vereinigung findet Ausdruck in der musikalischen Interpretation von Freiheit und Verständigung. Vermeintliche Grenzen zu überwinden erfordert Mut, Kreativität und Offenheit für neue Gestaltung. Der gemeinsame Wunsch nach musikalischer Entgrenzung verbindet die fünf Musiker der Beyond Borders Band, die über kulturelle Barrieren hinausgehen und mit ihrer Musik die arabische und die westlich-europäische Welt verbinden. 

Film
„Almanya – Willkommen in Deutschland‟   (Deutschland 2011)
Donnerstag, 15. September 2016, 19.00 Uhr
Kino 8 ½, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

Die fesselnde Multi-Kulti-Komödie „Almanya - Willkommen in Deutschland‟ (Deutschland 2011) von Yasemin Şamdereli und Nesrin Şamdereli geht der Frage nach, wie das Leben verläuft, wenn man als 1.000.001 Gastarbeiter nach Deutschland kommt.
Der mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen prämierte Film erzählt mit viel Humor und Einfühlungsvermögen die Geschichte von Hüseyin Yilmaz und seiner Familie, die Mitte der 60er Jahre ihre Heimat Türkei verlassen, um als Gastarbeiter das deutsche Wirtschaftswunder zu unterstützen.

Der sehr persönliche Film beruht zum Teil auf der Familiengeschichte der Filmemacherinnen, die den Zuschauer auf berührende und höchst amüsante Weise teilhaben lassen an einer Welt zwischen Orient und Okzident, an einer großen kultur- und generationenübergreifenden Geschichte.

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