Veranstaltungen

Mit Mussin Omurca

Freitag, 15. November 2013, 20.00 Uhr
Schlosskeller im Saarbrücker Schloss
66119 Saarbrücken

Mussin Omurca, vormals Muhsin Omurca, 1959 in Bursa/Türkei geboren, gründete 1986 mit Şinasi Dikmen das Knobi-Bonbon-Kabarett in Ulm, das erste deutschsprachig türkische Kabarett in Deutschland. Das Kabarett erhielt 1987 den Deutschen Kleinkunstpreis. Danach erhielt Mussin Omurca auch für seine Soloprogramme Auszeichnungen wie den Deutschen Kabarett Sonderpreis 1998 und den Stern der Woche. Als Kabarettist wurde er von Dieter Hildebrandt entdeckt, welcher ihn zu seiner Unterhaltungstour durch Europa mitnahm.


Mit dem preisgekrönten Programm „Tagebuch eines Skinheads in Istanbul“ war Omurca zudem Pionier auf dem Gebiet des „Cartoon-Kabaretts“ in Deutschland. Mussin Omurca wurde auch als Cartoonist und Karikaturist international gedruckt und vielfach ausgezeichnet.

Mit Alparslan Marx

Freitag, 30. September 2011
Theater "Blauer Hirsch" Saarbrücken
 
Ikbal Berber, die Vorsitzende von Ramesch e.V., begrüßte am Freitagabend die rund 60 Gäste, die zum Kabarett mit dem Kölner Kabarettisten Alparslan Marx gekommen waren. Der Kabarettabend fand im Rahmen von 50 Jahren türkischer Migration nach Deutschland statt. Ikbal Berber würdigte stellvertretend für alle türkischen Migranten eine ältere türkische Migrantin, die am Kabarettabend anwesend war.
 
Mit seiner Kunstfigur "Der Integrator" und seinem politischen und humorvollen Programm gewann Alparslan Marx das Publikum schnell für sich. Zwischendurch spielte er auch ein türkisches Musikstück auf der Gitarre. Der Kabarettist fragte sich in seinem Programm, warum die Integration in Deutschland nicht funktioniert. Dies machte er auf sehr unterhaltsame Weise, wie beispielsweise einem fiktiven Dialog zwischen seinem deutschen Freund Günther und ihm selbst, genannt Anton. Über Günther versucht er immer wieder herauszufinden, wie die deutsche Welt und die Deutschen funktionieren.

Mit Fatih Çevikkollu

Kabarett im Rahmen der Veranstaltungsreihe Orientierung in Zeiten der Globalisierung
Donnerstag, 08. November 2012 20:00 Uhr
Theater „Blauer Hirsch“
 
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Orientierung in Zeiten der Globalisierung lud der Verein Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung – in Kooperation mit der Konrad Adenauer Stiftung und dem Zuwanderungs- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken zu der Kabarettveranstaltung „Fatih Unser“ mit dem köllner Kabarettisten Fatih Çevikkollu ein.
 
Die Vereinspräsidentin, Frau Ikbal Berber begrüßte die 160 Gäste des bis auf den letzten Platz besetzten Theaters. Frau Berber betonte wie wichtig besonders im dunkeln Monat November das Lachen ist.
 
Nach einem Unfall landet Fatih nicht etwa im Himmel, sondern steht vor dem gespannten Publikum. Das muss ja ein Irrtum sein! Mit Argumenten, versucht er seinen Schöpfer davon zu überzeugen ihn zurückzuschicken. Politisch hochversiert, witzig, charmant und mit viel Herz führte er dem Publikum die komischen Seiten so mancher auf den ersten Blick tragischen Situationen seines Lebens vor Augen.
 
„Ja so sehen die jetzt aus!“ ist die Antwort auf die Bemerkung, dass er ja so gar nicht wie ein Deutscher aussehe. In akzentfreiem Köllsch, Hochtürkisch, Hochdeutsch, Deutsch mit brasilianischem Akzent und Türkendeutsch begeisterte Fatih das Publikum. Es wurde viel gelacht, gestaunt und stürmisch applaudiert.

Mit den Trockenblumen

Freitag, 21. November 2014, 20.00 Uhr
Schlosskeller im Regionalverband Saarbrücken,
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Zu einem deutsch-türkischen Kabarettabend lud der Verein Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung in Kooperation mit dem Frauenbüro der Landeshauptstadt und des Regionalverbandes Saarbrücken in den Schlosskeller ein. Frau Ikbal Berber, die Präsidentin des Vereins freute sich in ihrem Grußwort darüber, dass mit der Schauspielerin Lilay Huser und der Sängerin und Autorin Marcia Golgowsky erstmals Anekdoten aus dem türkisch-deutschen Leben aus Sicht einer Frau der ersten Einwanderergeneration und ihrer deutschen Altersgenossin erzählt werden.

Mit dem aktuellen Programm „Mit Gift und Galle“ des Kabarett-Duos zelebrierten „Die Trockenblumen“ ihre Freundschaft mit Migrationshintergrund mit jeder Menge Charme, Wortwitz und herrlicher Situationskomik. In ihren Rollen als Hilde Ronsberger und Ayşe Horozoğlu geraten die beiden ungezähmten Damen immer wieder aneinander, sei es, wenn es darum geht, die Verlobung für Ayses Tochter Fatma mit einem deutsch-polnischen Anwalt auszurichten, Hilde mit einem Wiener Fiaker-Fahrer zu verkuppeln oder Ayse für eine Ü-50-Casting-Show fit zu machen. Egal, ob es um politisch korrekte Kinderlektüre, traditionelle Mitgift-Truhen oder die sexuelle Orientierung ihrer Söhne geht, Hilde und Ayse sind selten einer Meinung und doch meistern sie die gemeinsamen Abenteuer ihrer spannenden Beziehung voller Missverständnisse und Animositäten, aber auch voller Solidarität.

Mit Özgür Cebe

Freitag, 20. November 2015, 20:00 Uhr
Schlosskeller im Regionalverband Saarbrücken,
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Der Abend begann mit einleitenden Worten von Vorstandsmitglied Frau Sennur Agirbasli zu denen sie kurz ihre Meinung zu den aktuellen Themen Flüchtlinge, Syrien, und Terroranschläge in Paris ansprach.

Das Kabarett wurde von einem jungen Künstler, der mit einem kurzem Gastauftritt das Publikum in Stimmung brachte, eröffnet. Er sprach über sein Aussehen, denn er hat, den Medien nach, ein „bedrohliches“ Aussehen. Mit seinem langen Bart, seiner etwas dunklen Haut, und den großen schwarzen Augen hat er schon viele Blicke auf sich gezogen. Doch er nimmt es mit Humor, denn immer wenn er irgendwo ankommt sagt er den Satz: „Ich komme in Frieden!" Die Reaktion ist meist die gleiche: ein breites Lächeln.

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