Veranstaltungen

Plakat Druck compressed 2

Mit Sebastian Zeitzmann (LL.M.) und Christina Giannoulis (LL.M. Eur.)

Ort: Universität des Saarlandes, Geb. A4 2, R. 3.2

Termin: 06. Juni 2019, 18 Uhr

 

Wir schreiben das Jahr 2045. 100 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Brüssel die Flagge der neuen Europäischen Republik gehisst. Die früheren Staaten der Europäischen Union haben sich aufgelöst und Platz gemacht für starke europäische Regionen, deren Vertreter_Innen im Europäischen Senat neben den transnationalen Parteien im Repräsentantenhaus und einem von den Bürgern direkt gewählten Präsidenten über die Leitlinien der Politik entscheiden.

Ort: Kino 8 1/2, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken
Moderation: Mohamed Maïga, Ramesch e.V.
Datum: Mittwoch, 13. März 2019 ( ab 17 Uhr)
Sprache: Original mit dt. Untertiteln
In Anwesenheit des Regisseurs Kadir Akın
 

Zum Inhalt:

Vor 100 Jahren wurden hunderttausende Armenier vertrieben und getötet – ihr kulturelles und intellektuelles Erbe ausgelöscht. Kadir Akın untersucht in seinem Dokumentarfilm die osmanische demokratische Intellektuellenbewegung und die Armenier-Frage, die mit dem Abschluss des Berliner Vertrages nach dem Russisch-Osmanischen Krieg (1877-78) auf die politische Bühne getragen wurde. Der Film erzählt von der Gründung der armenischen Parteien und ihrem Beharren auf dem Schutz für die armenische Minderheit, zu dem sich das Osmanische Reich im Berliner Vertrag verpflichtet hatte.

Es werden die Ereignisse ab dem Jahr 1908 in der zweiten osmanischen Verfassungsperiode beschrieben, als im ganzen Reich Wahlen zum Abgeordnetenhaus stattfanden. Während sich die armenischen Abgeordneten für soziale Rechte einsetzten, schien für die jungtürkische Partei „Einheit und Fortschritt“ ein Zusammenleben mit Armeniern im Osmanischen Reich nicht möglich. „RED“ behandelt auch die Hinrichtung des armenischen Revolutionärs Matteos Sarkissian, genannt Paramaz, und 19 seiner Mitstreiter im Juni 1915 auf dem Beyazıt-Platz in Istanbul.

Der Film dauert 54 Minuten und wurde in Istanbul, Genf, Beirut und Basel gedreht. Die Premiere des Filmes war am 12. Oktober 2017 in Istanbul. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt.

 

Trailer:

Bitte Bild anklicken. Video öffnet sich in YouTube. Quelle: YouTube-Kanal Kadir Akın

 

Erzählcafé: „Brücken bauen für den ZusammenHALT der Gesellschaft“
Datum: Donnerstag, den 06. September 2018, 18 – 20.30 Uhr
Ort: Festsaal im Rathaus St. Johann
Rathausplatz, 66111 Saarbrücken
Der Eintritt ist frei
 

Das Ramesch Erzählcafe ist anders. Hier wird nicht diskutiert, analysiert und debattiert, sondern einfach nur erzählt. Sich auf andere Menschen einlassen, die eine neue Idee und ein neues Projekt vorangebracht haben für die Stadt, füreinander und für ein besseres Miteinander untereinander - und einander zuhören.

Hören, was andere zu sagen haben, was sie erlebt und womit sie zu kämpfen haben, aber auch, woraus sie ihre Leidenschaft und Energie schöpfen, um ihre Idee, Ihr Projekt voran zu bringen, bekannt zu machen und dauerhaft zu verankern. Sich kennenlernen und verstehen, sich gegenseitig bereichern und stärken.

Wir von Ramesch e.V. denken, das ist gerade heute wichtiger denn je. Damit unsere Stadt und unser Land nicht in zwei Seiten, in zwei Lager zerfallen, die nichts miteinander zu tun haben wollen. Damit wir sehen, wie wir auch als Einzelne aktiv werden und etwas dafür tun können, den Zusammenhalt zu stärken und Brücken zu bauen.

Wir möchten durch dieses Erzählcafe eine mutmachende Atmosphäre schaffen und Menschen vorOrt berichten lassen darüber wie sie in Ihrem Leben Brücken bauen und wie dadurch der Zusammenhalt in der Gesellschaft gestärkt wird.

Mit welcher Motivation gehen sie an ihre Aufgabe heran? Wie ordnen sie ihre persönliche Arbeit in den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang ein? Welche positiven Momente erleben sie in ihrer Arbeit? Welche Probleme? Wie können sie gegebenenfalls besser unterstützt werden?

Beyond Borders Band: LIVE Contemporary Oriental Jazz Konzert
So. 11.11.2018, 20.00 – 22.00 Uhr

Plakatlogobreite63   Breite Str. 63, 66115 Saarbrücken
Tickets an der Abendkasse: 10€ (Vorverkauf 8€)
 
Am 11.11.2018 um 20 Uhr laden wir von Ramesch zum LIVE Oriental Jazz Konzert mit Beyond Borders Band in die BREITE63 ein.

Grenzen zu überwinden erfordert Mut, Kreativität und Offenheit für neue Gestaltung. Die vier Musiker der Beyond Borders Band vereinen diese Eigenschaften und gehen so über kulturelle Barrieren hinaus, setzen sich über geographische Widerstände und gesellschaftliche Stereotypen hinweg.

Ergebnis ist ihre Musik, in der sie die arabische und die westlich-europäische Welt verbinden. Es entsteht ein sinnlich-anspruchsvolles, mitreißendes Ganzes, in dem das Verschiedene aus Orient und Okzident auf einzigartige Weise Eins wird.

Von Oktober 2018 bis Februar 2019 wird das neue Album „It just happens“ im Rahmen einer groß angelegten Release Tour durch Deutschland, die Schweiz und Tunesien veröffentlicht. 

http://www.beyondbordersband.de/

Mit Masud Akbarzadeh

Freitag. 16.11.2018, 20.00 – 22.00 Uhr
Saarbrücker Schlosskeller, Schloßstr. 1-15, 66119 Saarbrücken
Tickets an der Abendkasse: 15€ (Vorverkauf 12€ via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Masud Plakat
Am 16.11.2018 um 20 Uhr laden wir von Ramesch e.V. zum Kabarettabend mit Masud Akbarzadeh in den Schlosskeller ein. Er war nie weg - aber jetzt ist er zurück! Mit einem brandneuen Solo, dem er spontan den ausgesprochen subtilen Titel "Fucking Famous" gegeben hat. Auch wenn Viele es immer noch nicht wissen: Masud ist berühmt. In der Hoffnung, dass sich dies endlich mal rumspricht, hat er es bislang bei jedem einzelnen seiner Auftritte explizit erwähnt. Ein Hinweis, den er sich nun glücklicherweise sparen kann.
 
Der junge Mann mit dem unaussprechlichen Nachnamen hat sogar eine Agentur ("...richtig krasse Bastarde!"). Und bezahlte Auftritte. Dennoch: Auch nach hunderten Live-Shows und ungezählten TVAuftritten, von denen er die meisten aus Bescheidenheitsgründen absolviert hat, bleibt der Single aus Berlin irgendwie mysteriös: Ein kleiner Junge im Körper eines erwachsenen, sexy Models...
 
Dem Vernehmen nach war Masud, der je nach Nachrichtenlage entweder persischer oder iranischer Herkunft zu sein behauptet, sogar mal Flüchtling. Jetzt ist er Comedian. Wobei er - Hand auf's Herz - die ganze Comedy-Scheiße nur macht, um Frauen kennenzulernen. Und weil er für alles andere einfach zu faul ist.
 
Auch wenn die Leute das immer von ihm erwarten und er sie nicht enttäuschen möchte: Masud ist kein Moslem, gehört zu denen, die im Restaurant Spaghetti bestellen und verabscheut Aufmerksamkeit auch in seinem Privatleben: "Hängt also nicht mit mir ab, Leute. Es ist crazy!" Was vordergründig wie eine Warnung klingt, ist in Wirklichkeit eine Einladung. Zu "Fucking Famous" - einem abenteuerlichen Ritt durch die Absurdität des Alltäglichen. Messerscharf beobachtet und brutal ehrlich.
 
Alles über Masud finden Sie auch unter:

 

 

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