2020: Demokratie! Werte | Wandel | Wegweiser

ABSAGE:

Coverbild: dtv

Der israelische Journalist und Buchautor Igal Avidan liest auf Einladung der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes (CJAS) am 17. November im Saarbrücker Filmhaus aus seinem Buch "Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete" (Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2017). Als Kooperationspartner der Veranstaltung lädt Ramesch alle Interessierten herzlich zur Lesung ein.

Zum Buch von Igal Avidan, der wahren Geschichte des "arabischen Schindler" (Klappentext):

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

Veranstaltungshinweis:
Die Veranstaltung musste leider aufgrund der neuen rechtlichen Bestimmungen zu Kulturveranstaltungen im November kurzfristig abgesagt werden, soll aber nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt noch stattfinden.

Partner: CJAS

 

 

Nariman Hammouti-Reinke, Autorin, Soldatin und Muslima, liest am Montag, den 05. Oktober, ab 18:00 Uhr auf Einladung von Ramesch und der Stiftung Demokratie Saarland in der Politischen Akademie der Stiftung aus ihrem Buch: "Ich diene Deutschland. Ein Plädoyer für die Bundeswehr – und warum sie sich ändern muss".

Coverbild: Rowohlt

Was läuft schief in der Bundeswehr? Eine Soldatin mit Migrationshintergrund spricht Klartext. Neonazis und sadistische Offiziere: So sieht das Bild aus, das viele von der Bundeswehr malen. Natürlich gibt und gab es Skandale, die scharf zu verurteilen sind – aber Nariman Hammouti-Reinke weiß: Das ist nicht das ganze Bild, sondern nur ein Bruchteil dessen, was die Bundeswehr ausmacht.

Wie wäre es, wenn man sich einmal ohne ideologische Scheuklappen mit dem auseinandersetzt, was die Bundeswehr tut? Woran es liegt, dass Soldaten eine solche Verachtung entgegenschlägt? Und wo liegt die gesellschaftliche Verantwortung jedes Einzelnen? Nariman Hammouti-Reinke, Soldatin und Muslima, hat darauf Antworten – denn für sie ist es «die höchste Form der Integration, dass ich in der Bundeswehr diene und bereit bin, für Deutschland zu sterben».

Die Autorin wurde 1979 als Kind marokkanischer Eltern bei Hannover geboren. Sie ist seit 2005 bei der Bundeswehr, war zweimal im Afghanistan-Einsatz und ist heute Leutnant zur See. Als Vorsitzende des Vereins Deutscher.Soldat.e.V. in der Kommission für Migration und Teilhabe des Niedersächsischen Landtags engagiert sie sich sehr aktiv für eine moderne Integrationspolitik in Deutschland.

Wann: 05. Oktober 2020, 18:00 Uhr

Wo: Politische Akademie der SDS, Europaallee 18, 66113 Saarbrücken

Partner: Stiftung Demokratie Saarland

Um vorherige Anmeldung wird gebeten!