Termin  Fest

Freitag, 18. -

Sonntag, 20.

September

Rosch ha-Schana: Rosch ha-Schana ist der erste Tag im jüdischen Kalenderjahr, an dem der Erschaffung der Welt und des ersten Menschen, Adams, gedacht und vor Gott Rechenschaft für die eigenen Taten im vergangenen Jahr abgelegt wird. Viele Juden kleiden sich in Weiß als Zeichen für Reinheit und fassen gute Vorsätze für das neue Jahr. Mehrmals am Tag wird von der Synagoge als Mahnung an den rechten Weg der Gläubigen das Schofar, ein Widderhorn, geblasen. Danach feiert und isst man gemeinsam im Familienkreis mit in Honig getauchten Speisen als Symbol für ein gutes Jahr. Das jüdische Neujahrsfest ist eine Zeit der stillen Freude, der Besinnung und auch der Buße.

Sonntag, 20.

September

Weltkindertag: Dieser Tag steht im Zeichen der Kinderrechte. Er findet – an unterschiedlichen Tagen im Jahr – in 130 Ländern statt. Man erinnert daran, dass Kinder ein Recht auf medizinische Versorgung, Ernährung, Ausbildung, Liebe und Schutz vor Krieg und Vertreibung haben.

Montag, 28.

September

Jom Kippur: Zehn Tage nach Rosch ha-Schana findet Jom Kippur statt, der Höhepunkt der Bußtage und höchste jüdische Feiertag des Jahres. An ihm besiegelt Gott sein Urteil über die Menschen, deshalb ist Jom Kippur die letzte Möglichkeit, sich bei den Mitmenschen für schlechtes Verhalten zu entschuldigen und Gottes Urteil umzustimmen. Bis Sonnenuntergang soll weder gegessen noch getrunken werden, ebenso soll man sich sexueller Handlungen enthalten. An diesem ruhigen Tag geht niemand zur Arbeit oder zur Schule, das öffentliche Leben steht still und bis zum Abend finden in der Synagoge fünf Gottesdienste statt. Mit dem langen Ton des Schofars wird Jom Kippur beendet.