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 Termin  Fest

Sonntag,

5. April

Palmsonntag/Karwoche: In der Karwoche gedenken Christen des Leidens und Sterbens Jesu Christi. Der Begriff leitet sich ab vom hochdeutschen Wort kara für Trauer oder Klage. Sie beginnt mit Palmsonntag, an dem mit der Segnung von Palmzweigen an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert wird. An Gründonnerstag wird des letzten Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern gedacht, als Einsetzung der Eucharistie, der symbolischen Gemeinschaft mit Christus in den Gaben von Brot und Wein. 

Mittwoch,

8. April

Hana Matsuri: Buddhisten in Japan feiern mit dem Blumenfest Hana matsuri inmitten der Kirschblütenzeit den Geburtstag des Buddha Shaka (Oshakasama/Siddharta Gautama). Der Überlieferung nach soll an diesem Tag ein Regen aus Blütenblättern und duftendem Nektar vom Himmel herab auf den stehenden Buddha gefallen sein, der verkündet habe, dass er mit Himmel und Erde eins sei. An Hana matsuri werden in den Tempeln kleine Buddhastatuen in Blumenhallen aufgestellt und von den Besuchern mit Amacha – süßem Tee aus Hortensienblätern – besprenkelt, es finden Umzüge mit Festwagen statt und die Frauen tragen bunte Kimonos und Blumen in den Haaren. 

Donnerstag-Freitag,

9. - 10. April 

Pessach: An Pessach feiern Juden die Rettung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. In den Familien findet ein häuslicher Gottesdienst statt, es wird die Geschichte des Auszugs aus Ägypten erzählt, gesungen, gebetet und ein spezielles Mahl bereitet, das Sedermahl. Dabei kommt jeder einzelnen Speise eine besondere Bedeutung zu. Da die Israeliten in der Hast des Auszuges keine Zeit hatten, einen Hefe- oder Sauerteig anzusetzen, sind insbesondere gegorene Getreideprodukte verboten. Bittere Kräuter, saure und süße Speisen sollen an die bittere Zeit in Ägypten und an die schöne Zeit im neuen Land erinnern.

Freitag,

10. April

Karfreitag: An Karfreitag gedenken Christen steht des Leidens und Sterbens Jesu Christi am Kreuz.

Sonntag,

12. April

Ostersonntag: An Ostern wird von den Christen die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Dem Neuen Testament zufolge besuchten am Morgen dieses Tages Frauen das Grab Jesu und sahen, dass es leer war. Ein Engel erschien ihnen und verkündete, dass Jesus lebt. In Deutschland feiert man Ostern gemeinsam in der Familie, Ostereier und Süßigkeiten werden für die Kinder versteckt und das Haus mit Zweigen und bunten Eiern geschmückt. Orthodoxe Christen feiern Ostern nach julianischem Kalender zwei Wochen später als Pas’cha-Fest. In Griechenland gibt es Prozessionen mit der Totenbahre Christi, man verschenkt Tsoureki, Hefezöpfe mit einem Osterei in der Mitte. 

Montag,

20. April

Ridván: Das Ridván-Fest feiern die Bahá’í zur Erinnerung an ihren Religionsstifter Bahāʾullāh. Dieser hatte im Garten Ridván am Ufer des Tigris in Bagdad verkündet, er sei der vom Báb verheißene Messias. Das Fest wird seit 1863 gefeiert und dauert zwölf Tage. Am letzten Tag wird aus der heiligen Schrift vorgelesen und gebetet.

Dienstag,

21. April

Shoah-Gedenktag: Jom haScho’a („Tag des Gedenkens an Holocaust und Heldentum“) ist ein weltlicher Feiertag in Israel. Er erinnert an die Opfer der Shoah (Holocaust) einerseits und den jüdischen Widerstand andererseits.

Donnerstag,

23. April

Çocuk Bayramı: Çocuk Bayramı ist ein nationaler türkischer Feiertag. Der ursprüngliche Tag der ersten Nationalversammlung wurde ganz den Kindern als der Zukunft des Landes gewidmet. An diesem Tag tragen Kinder Kostüme oder Trachten, es gibt Umzüge durch die Straßen mit Musikkapellen, Tänzen, Theaterstücken und Kinderspielen.

Donnerstag, 

23. April -

Samstag, 23. Mai

Ramadan: Als Fastenmonat ist Ramadan ganz der vierten Säulen des Islam (neben dem Glaubensbekenntnis, den täglichen fünf Gebeten, dem Almosengeben und der Pilgerfahrt nach Mekka) gewidmet. Im Ramadan darf erst nach Sonnenuntergang gegessen und getrunken werden, dann gibt es ein gemeinsames Festmahl in der Familie oder mit der Nachbarschaft. Durch das Fasten sollen Muslime ihren Glauben festigen und die Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft neu erfahren. Im Ramadan erhielt der Prophet in der Nacht der Bestimmung (arabisch Lailat al-Qadr, türkisch Kadir Gecesi) nach der Überlieferung auch den Koran. Gebete sollen in dieser Zeit eher in Erfüllung gehen.