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 Termin  Fest

Sonntag,

1. März

Baba Marta: An Baba Marta feiern Bulgaren den Frühlingsanfang. Nach altem Brauch werden Verwandten und Freunden dabei sogenannte Marteniza geschenkt, Schmuck aus roter und weißer Wolle, der an die Kleidung gesteckt wird, um dem Träger Gesundheit und Reichtum zu verschaffen. Diese sollen so lange getragen werden, bis man einen Storch sieht. Da es heute aber nicht mehr so viele Störche gibt, versteckt man sie unter einem Stein - wenn Ameisen darauf kriechen, wird es ein gutes Jahr.

Sonntag,

8. März

Internationaler Frauentag: Der Internationale Frauentag soll an die Errungenschaften zahlreicher Kämpferinnen für die Gleichberechtigung der Frau erinnern und deutlich machen, dass dieses Ziel noch immer nicht erreicht ist. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Frauen an Universitäten zugelassen, seit 1919 dürfen sie in Deutschland wählen. Noch immer werden Frauen in vielen Bereichen und Regionen benachteiligt, in manchen Ländern gilt ihr Leben als minderwertig und sie haben mit Gewalt und Bevormundung zu kämpfen.

Montag- Sonntag,

9. - 15. März 

Woche der Brüderlichkeit: Seit 1952 dreht sich in der Woche der Brüderlichkeit alles um die christlich-jüdische Zusammenarbeit. Ein zentrales Thema ist jedes Jahr die Aufarbeitung der Judenverfolgung im Nationalsozialismus und das Zusammenleben von Christen und Juden in Europa. Hierzu gibt es viele Vorträge, Konzerte, Ausstellungen und Filmvorführungen.

Dienstag,

10. März

Purim: Purim ist ein fröhliches Frühlingsfest, das an die Rettung der Juden in der persischen Diaspora erinnert. Der Überlieferung zufolge hatte ein Minister des persischen Königs beschlossen, alle Juden im ganzen Reich an einem einzigen Tag töten zu lassen. Nur durch den Einspruch der jüdischen Frau des Königs wurden sie verschont. An Purim finden bunte Umzüge statt, man spendet für die Armen und isst Haman-Taschen („Hamans Ohren“), dreieckige Mohnkuchen, die an den Bösewicht erinnern sollen.

Dienstag,

10.März

Holi: Holi ist ein ausgelassenes, mehrtägiges indisches Frühlings- und Farbenfest, eine Feier des Siegs der Liebe über den Zorn, des Frühlings über den Winter. Es erinnert an die Geschichte der dämonischen Prinzessin Holika, deren Bruder Prinz Prahlada sich weigerte, den König als Gott zu ehren, da dies nur Vishnu selbst gebühre. In seinem Zorn versuchte der König ihn zu töten – doch ohne Erfolg. So ließ er ihn schließlich von Holika – selbst durch ihre magischen Kräfte vor dem Feuer geschützt - auf einen Scheiterhaufen zwingen, auf dass er in den Flammen sterbe. Doch durch Vishnus Eingreifen blieb Prahlada unversehrt und statt seiner verbrannte Holika.

Dienstag,

17. März

St. Patrick's Day: Zu Ehren des Schutzheiligen Irlands wird an dessen Todestag jährlich der St. Patrick's Day gefeiert. Der Überlieferung zufolge entkam dieser in seiner Jugend der Sklaverei und wurde daraufhin christlicher Missionar. Als er mithilfe eines dreiblättrigen Kleeblatts dem irischen König die christliche Vorstellung der Dreifaltigkeit Gottes nahebringen konnte, gab dieser seine Erlaubnis zur Verbreitung des Christentums im Land. Heute gibt es auch über Irland hinaus an diesem Tag viele in die Farbe Grün getauchte Straßenfeste und Paraden. Das Kleeblatt als Wahrzeichen für Irland spielt dabei eine prominente Rolle.

Freitag,

20. März

Nowruz: Am 20. März feiern Schiiten und Bahá’í das Neujahrsfest und den Frühlingsanfang. Für die Bahá’í wird an diesem Tag zugleich auch das Ende der 19-tägigen Fastenzeit gefeiert. Auch die Aleviten feiern an diesem Tag den Beginn des Frühlings. Sie gedenken allerdings vor allem der Geburt des Heiligen Ali, der um 600 nach Christus in Mekka geboren wurde. Am Dienstagabend vor Nowruz wird ein Feuer entzündet und gemeinsam getanzt.

Sonntag,

22. März

Nacht der Himmelsreise: Die Nacht der Miʿrādsch ist eine der fünf heiligen Nächte im Islam. In dieser Nacht feiern Muslime die Himmelsreise des Propheten, die mit seiner Reise von Mekka nach Jerusalem begann. Der Überlieferung zufolge traf Mohammed in Jerusalem auf Abraham, Moses und Jesus, und betete gemeinsam mit ihnen. Am Ort dieser Zusammenkunft steht heute der prächtige Felsendom. Im Anschluss hieran stieg der Prophet bis in den siebten Himmel auf, um Gott von Angesicht zu Angesicht zu schauen.