Gesund bleiben und Hilfe erhalten!

Wenn Sie Angst haben, sich mit dem neuen Corona-Virus angesteckt zu haben, rufen Sie bitte Ihren Hausarzt an und sprechen Sie einen Termin ab. Er wird Ihnen weiterhelfen und erklären, was Sie beachten müssen. 

Die wichtigsten Anzeichen für eine Ansteckung sind Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Kurzatmigkeit. Wenn bei Ihnen einige oder alle dieser Symptome neu auftreten, muss bei Ihnen vielleicht ein Test auf das neue Virus durchgeführt werden. Gehen Sie bitte nicht sofort zum Arzt, sondern rufen Sie zuerst in Ihrer Praxis an!

Bei Verdacht auf COVID-19 muss Ihr Arzt abklären, ob für Sie eine häusliche Quarantäne vorgeschrieben wird. Der Arzt darf Ihnen im Moment auch ohne Praxisbesuch telefonisch einen Krankenschein für Ihren Arbeitgeber ausstellen, den er Ihnen direkt per Post zusendet. Diese Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung ist dann für bis zu 7 Tage gültig und kann bei Bedarf noch einmal verlängert werden.

Wenn Sie einen Termin für einen Corona-Test bei Ihrem Hausarzt haben, gehen Sie bitte nicht ohne Mund- und Nasenschutz aus dem Haus und vermeiden Sie auf dem Weg zu Ihrer Praxis Kontakte zu anderen Personen. Gehen Sie auch beim Arzt nicht direkt in das Wartezimmer, sondern benutzen Sie den Sondereingang für Corona-Verdachtspatienten.

Auch der Patientenservice für Deutschland kann Ihnen bei einem Verdacht auf Ansteckung unter der Kurzwahlnummer 116 117 schon häufig weiter helfen. Da immer noch sehr viele Menschen bundesweit unter dieser Nummer anrufen, kann es hier aber zu längeren Wartezeiten kommen. 

 

Im Krankheitsfall wenden Sie sich bitte in den sprechstundenfreien Zeiten Ihres Hausarztes, an den Wochenenden und an Feiertagen direkt an den ärztlichen Bereitschaftsdienst: Tel. 116 117 (ohne Vorwahl).

In Notfallsituationen erreichen Sie die Rettungsleitstelle unter der Nummer 19 222 (vom Handy nur mit Vorwahl, z.B. 0681) oder der Nummer 112.

Die diensthabende Apotheke können Sie aus der Tageszeitung oder der Internetadresse "Apothekennotdienste-Saarland" entnehmen.

 

Um gar nicht erst krank zu werden, ist die wichtigste Regel: Tragen Sie beim Einkauf oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Gesichtsmaske! Da die Abstandsregeln in der Praxis nicht immer einfach einzuhalten sind, ist ein Mund-/Nasenschutz eine wirksame Vorsorgemaßnahme.

Ansonsten bleibt es bei den allgemeinen Hygiene-Tipps, die wir alle einhalten sollten:

Achten Sie auf eine gute Händehygiene. Dazu zählt das regelmäßige und gründliche Händewaschen für  20-30  Sekunden  unter  fließendem  Wasser  sowie  das  anschließende  Abtrocknen  mit  einem sauberen Tuch (Einmalnutzung). Wer seine Hände nach diesen Regeln wäscht, kann auch bedenkenlos auf Desinfektionsmittel verzichten.

Achten Sie zudem auf das Einhalten der Husten-Nies-Etikette. Dies bedeutet, dass man in die Armbeuge bzw. in ein Papiertaschentuch husten oder niesen und sich dabei von anderen Personen abwenden sollte.

 

Was darf ich im Moment eigentlich alles tun und was muss ich beachten? Wieviel Kurzarbeitergeld kann man bekommen und darf mir mein Vermieter kündigen, wenn ich wegen Corona meine Miete nicht mehr zahlen kann? Zu den wichtigsten Fragen rund um Corona gibt es einen kleinen Flyer der Integrationsbeauftragten, den wir hier ohne besondere Reihenfolge für ausgewählte Sprachen verlinken (bitte einfach Ihre gewünschte Sprache anklicken):

 

Ob KiTa, Spielplatz oder Standesamt: Für Saarbrücken hat die Stadtverwaltung hier eine kleine Übersicht veröffentlicht, welche Einrichtungen noch geschlossen sind und wo Sie schon wieder hingehen können. Ein paar Klicks ersparen Ihnen viele Wege (leider nur in deutscher Sprache verfügbar)!

Eine allgemeinere Übersicht mit Hinweisen zur Öffnung von Kirchen, Spielplätzen, Zoos, Restaurants, Friseuren u.ä. für das ganze Saarland hat die Landesregierung in deutscherfranzösischer und englischer Sprache veröffentlicht.

Die Schulen werden im Saarland seit dem 04. Mai für einzelne Klassen wieder geöffnet. Den Beginn machen dabei in allen Schultypen von den Grundschulen bis zu den Gymnasien die Abschlussjahrgänge. Bis zu den Sommerferien sollen alle Schüler wieder regelmäßig in ihre Klassen gehen können. Zu allen Fragen rund um die Schulöffnung und den Prüfungsbetrieb im Saarland hat die Landesregierung hier eine ausführliche Übersicht veröffentlicht. 

Für die Kindertagesstätten im Saarland hat die Landesregierung die maximale Größe der Notbetreuungsgruppen auf 10 Kinder erhöht. Anspruchsberechtigt sind Erziehungsberechtigte, die in der Daseinsvorsorge arbeiten, also vor allem hauptberufliche Feuerwehrleute, Polizeibeamt_innen, Mitarbeiter_innen im Strafvollzug, Rettungskräfte, Mitarbeiter_innen in medizinischen Einrichtungen, Apotheken und stationären Betreuungseinrichtungen, in der Produktion von und Versorgung mit Lebensmitteln sowie in kritischen Infrastrukturbetrieben - aber auch Alleinerziehende.

Im Einzelfall soll zudem kurzfristig auch Kindern nicht anspruchsberechtigter Eltern Zugang zur Notbetreuung gewährt werden. Damit gilt seit dem 12. Mai für KiTas die erweiterte Notbetreuung. In einem nächsten Schritt soll dann eine eingeschränkte Rückkehr zum Normalbetrieb erfolgen. Die Prüfung auf Vorliegen einer Anspruchsberechtigung wird dann wieder wegfallen. 

 

Seit dem 13. Mai werden im Saarland an häufig genutzten Haltestellen des Saarländischen Verkehrsverbunds (saarVV) kostenlos waschbare Schutzmasken sowie Desinfektionstücher an die Fahrgäste verteilt. Insgesamt stehen hierfür 20.000 Masken zur Verfügung.

Busse und Bahnen haben bereits seit Anfang Mai wieder den Normalbetrieb aufgenommen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist für alle Fahrgäste ab 6 Jahren Pflicht. Auch an Bushaltestellen, Bahnhöfen und in den Kundenzentren müssen Schutzmasken getragen werden. Die Verteilung übernehmen haupt- oder ehrenamtliche mobisaar-Lotsen.