Film / Gesprächsrunde
„Ayla“ von Su Turhan
(Deutschland, 2009) von Su Turhan
Im Rahmen der Interkulturellen Woche
Mittwoch, 29. September 2010, 20.00 Uhr
Filmhaus Saarbrücken, Mainzer Straße 8,
66111 Saarbrücken

In diesem Liebesfilm begegnen wir der attraktiven 25-jährigen Ayla, die abseits und tief verletzt von ihrer türkischen Familie, ein selbstauferlegtes Doppelleben in München führt: Tagsüber arbeitet sie als Erzieherin in einem Kindergarten, nachts jobbt sie als aufreizende Garderobiere in einem Club. Sie schätzt die Freiheit, die ihr das Single-Dasein bietet, sehnt sich aber gleichwohl nach Nähe und Geborgenheit.

Kabarett
„Leidkultur“ – Kabarett Oriental von und mit Kerim Pamuk
Freitag, 22. Oktober 2010, 20.00 Uhr
Das kleine Theater, Ratskeller im Rathaus St. Johann,
Eingang Betzenstraße (Unter den Arkaden), Rathausplatz,
66111 Saarbrücken

In seinem dritten Soloprogramm geht Kerim Pamuk dahin, wo es weh tut. Geprägt durch anatolischen Weltschmerz, gepeinigt vom deutschen Grundjammer, durchsiebt er das Leben nach großartigen Momenten des Leidens. Wir sind Papst, haben Hotlinehilfe, Onlinesupport, eine Navi im Auto und die Latte im Kaffee – trotzdem ist heutzutage nichts leicht und alles Wissenschaft. Selbst das Kinderkriegen stellt uns vor unlösbare Fragen: Babyblues oder Stilldemenz? Krabbel- oder Therapiegruppe? Beschneidung oder Konfirmation? Elternzeit oder doch gleich Altersteilzeit? Wir Deutschen haben es schwer oder musste sich je ein Sudanese fragen, welcher Wellnesstyp er ist? Ich leide, also bin ich. Ein Abend zum Schreien & Lachen.

Regie: Martin Maria Blau

Vorträge / Gesprächsrunde
Gleich, aber anders
Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Medizin
Samstag, 13. November 2010,10.00 Uhr - 14.00 Uhr
Festsaal im Saarbrücker Schloss des Regionalverbands Saarbrücken,
Am Schlossplatz 1, 66119 Saarbrücken

Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland wird in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter steigen, so der Bericht des statistischen Bundesamts in Wiesbaden Ende Januar 2010. Im Jahr 2008 hatte fast jede/r fünfte Bürger/in der Bundesrepublik Deutschland (19 %) einen Migrationshintergrund, diese Personen sind entweder selbst zugewandert oder Kinder und Enkel von Zugewanderten.

Junge Menschen, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, sind gleichermaßen von Erkrankungen betroffen, haben aber individuell unterschiedliche Bedürfnisse und Anliegen.

Die Wahrnehmung von Krankheit und Gesundheit und der Umgang mit Krankheit sind kulturell und individuell unterschiedlich und hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Vortrag / Gesprächsrunde
Kulturelle Einflüsse auf die seelische Gesundheit:
Psychosomatische Aspekte bei Migrantinnen
Im Rahmen des Frauen-Themen-Monats
Freitag, 19. November 2010, 19.00 Uhr
Aula des cts-Schulzentrums St. Hildegard
Rußhütterstraße 8a, 66113 Saarbrücken

 

Kultursensibilität, interkulturelle therapeutische Kompetenz und interkulturelle Kommunikation sind Schlüsselqualifikationen, die in der Psychologie und Psychotherapie größere Beachtung finden sollten. Interkulturelle Öffnung der psychosozialen Einrichtungen gilt als anzustrebendes Ziel und sollte in Bezug auf Fragen der psychologischen Gesundheitsversorgung in Zuwanderungsgesellschaften diskutiert werden.

Film / Gesprächsrunde
„Swetlana“
(Deutschland 1999) von Tamara Staudt
Donnerstag, 25. November 2010, 19.00 Uhr
Kino 8½
Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

„Swetlana“ ist ein Film über die Suche nach Heimat, Liebe, Freundschaft und das Erwachsenwerden.

Die 16-jährige Swetlana zog mit ihren Eltern von Kasachstan nach Duisburg. Die fremde Umgebung in Deutschland, die Vorurteile, die Ablehnung der anderen sind geblieben: "Faschisten" schimpfte man sie in Kasachstan, "Russkis" heißt es jetzt in Deutschland.

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