Ramesch e.V. präsentiert 

Idil Nuna Baydar aka Jilet Ayse

und ihr Kabarettprogramm "Ghettolektuell"

am 22.11. um 20 Uhr im Saarbrücker Schlosskeller.

 

 

Für mehr Informationen auf das Bild klicken !

 

 

_____________________________________________________________________________

 

Vortrag

ISLAM IM ALLTAG
Mittwoch, 14. März 2018, 18.30 Uhr
Salzbrunnenhaus, Auf der Schmelz, 66280 Sulzbach

Der Islam wird ganz unterschiedlich wahrgenommen: einerseits als eine Religion, die über Jahrhunderte ein friedliches Zusammenleben von Menschen möglich gemacht hat, andererseits als Erklärung für Brutalität, wenn man an den „Islamischen Staat“ denkt. In dem Vortrag sollen einige Merkmale des Islam dargestellt werden, die er mit anderen Religionen gemeinsam hat oder die ihn von anderen Religionen unterscheidet. Es soll versucht werden, eine Antwort auf die Frage zu geben, warum es im Islam so unterschiedliche Formen des religiösen Lebens gibt und was ihn für junge Menschen in Europa anziehend machen könnte.

Herr Mohamed Maiga, Präsident des Vereins Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung e.V., widmet sich dieser Thematik in seinem Impulsvortrag. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an der anschließenden Diskussion zu beteiligen.

BEGRÜSSUNG: Michael Adam, Bürgermeister der Stadt Sulzbach
REFERENT: Mohamed Maiga, Präsident Ramesch e.V.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Sulzbach statt.

Filmabend

„SILENT WATERS“ & GESPRÄCH MIT DER REGISSEURIN
SABIHA SUMAR (PAKISTAN, FRANKREICH, DEUTSCHLAND 2003)
Samstag, der 17. März 2018, 20.00 Uhr
Kino 8 ½, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

Silent Waters, ein Film von Sabiha Sumar, spielt zur Zeit der Islamisierung Pakistans im Jahre 1979. Es ist die Tragödie eines Einzelschicksals in den religiösen und gesellschaftlichen Wirrungen des Landes, die zugleich mutig Stellung bezieht zur aktuellen politischen Situation des indischen Subkontinents.

Ayeshas geordnetes Leben wird zur Tragödie, als ihr verträumter 18-jähriger Sohn Saleem in die Fänge von militanten Islamisten gerät, die im Dorf Station machen. Anstatt seine Angebetete Zubeida wie bisher zu umwerben, verfällt Saleem dem Reiz der Waffe und führt nun brüllende Horden durch die Straßen. Skurrile Aktivitäten sollen der moralischen Bekehrung der Bevölkerung dienen. Der religiöse Hass im Dorf wird durch die Präsenz indischer Sikhs geschürt, die aufgrund eines diplomatischen Abkommens erstmals seit der Staatsgründung ihre heiligen Stätten in Pakistan wieder aufsuchen dürfen.

Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und verbindet ein komplexes Einzelschicksal mit den politischen Entwicklungen in Pakistan. Während des 56. Filmfestivals von Locarno wurde Silent Waters mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet. Im Anschluss an den Film nimmt die Regisseurin Sabiha Sumar an einer Gesprächsrunde teil. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kino 8 1/2 statt.

Auftaktveranstaltung

„ZUSAMMENHALT: ASPEKTE IN DER
EINWANDERUNGSGESELLSCHAFT“
Freitag, 20. April 2018, 17.00 Uhr | IHK Saarland
Franz-Josef-Röder-Straße 9, 66119 Saarbrücken
Der Eintritt ist frei

Sozialer Zusammenhalt bildet die Basis eines friedvollen Miteinanders in pluralistisch strukturierten Gesellschaften. So betonte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Neujahrsansprache im Jahre 2015 den Wert des Zusammenhalts – sowohl als Grundlage für den Erfolg Deutschlands als auch als treibende Kraft für das Bewältigen zukünftiger Herausforderungen. Doch in jüngster Zeit scheint der gesellschaftliche Zusammenhalt allerorten zu schwinden. Menschen verspüren zunehmend eine individuelle Isolation, verbunden mit dem Gefühl, von der Gesellschaft abgehängt zu werden. Normen und Werte wie Solidarität und Gerechtigkeit, die ehemals als Selbstverständlichkeiten angesehen wurden, treten immer mehr in den Hintergrund und erfahren gar Missachtung.

Zudem bedrohen soziale Ungleichheiten, die durch die Herausbildung von Milieus mit unterschiedlichen Wertesystemen und Interessen entstehen, zusätzlich den Zusammenhalt.

Die Spaltung der Gesellschaft zeigt sich insbesondere bei den Themen Zuwanderung, Kultur und Identität. Um diese Krisensymptome näher zu ergründen, lohnt es sich, einen genaueren Blick auf den sozialen Zusammenhalt in der Bundesrepublik Deutschland und einen gesonderten Blick auf das Saarland zu werfen. Bricht unsere soziale Gemeinschaft wirklich auseinander? Droht eine Verrohung des Miteinanders? Oder malen wir die Realität und mit ihr einhergehende Zukunftsszenarien schwärzer als sie ist?

Im Anschluss an die Vorträge findet eine Diskussionsrunde statt, an der auch das Publikum herzlich eingeladen ist, teilzunehmen.

Infoveranstaltung

„HATE SPEECH - ­FAKE-NEWS - HETZE …
EINE BEDROHUNG DER MEINUNGSFREIHEIT?“
Mittwoch, 23. Mai 2018, 19.00 Uhr
Breite63, Breite Straße 63, 66115 Saarbrücken

Am 23. Mai 2018 feiert das Grundgesetz den 69. Jahrestag seiner Verkündigung. Dies möchten wir zum Anlass nehmen und eines der bedeutendsten Grundrechte, Artikel 5, welcher das Recht auf freie Meinungsäußerung regelt, mit einer besonderen Veranstaltung würdigen.

Denn im digitalen Zeitalter scheint ein sachlicher Meinungsaustausch, insbesondere im digitalen Raum, kaum mehr möglich. Auf Facebook und in den Kommentarspalten unzähliger Medien überlagern Hasskommentare, Beleidigungen und Hetze eine objektive Diskussion. Wegen der vermuteten Anonymität im Netz enden Meinungsverschiedenheiten oft in einer Kaskade von Beleidigungen oder gipfeln gar in strafrechtlich relevanten Aussagen.

So weicht ein vom Inhalt bestimmter Meinungsaustausch einer digitalen Hetzjagd auf Personen, die nicht dieselbe Haltung vertreten wie die vermeintlichen Wortführer im Netz. Viele Verfasser beziehen sich dabei auf das Recht auf freie Meinungsäußerung und sind der Ansicht, dass dies ihre teils rechtswidrigen Aussagen abdeckt. Doch für den juristisch unversierten Bürger ist das Urteil darüber, ob eine Aussage noch unter Meinungsfreiheit fällt oder es sich um eine Rechtsverletzung handelt, kaum zu ermessen.

Fachtagung der Integrationsbeiräte des Saarlandes

EMPOWERMENT VON MIGRANT*INNEN:
ZUSAMMENHALT DURCH TEILHABE
Donnerstag, 07. Juni 2018, 18.00 Uhr
Festsaal im Rathaus St. Johann, Rathausplatz, 66111 Saarbrücken

Ein demokratisches System ist gefährdet, wenn ein Teil der Bevölkerung dauerhaft aus den demokratischen Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen ausgeschlossen ist. Im Saarland ist diesbezüglich festzustellen, dass die Einflussnahme der Migrant*innen auf das kommunale Geschehen sich kaum entwickelt hat. Migrant*innen sind politisch eklatant unterrepräsentiert. Ausländer*innen aus Drittstaaten sind, abgesehen von der Möglichkeit einer Mitgliedschaft in den Integrationsbeiräten, von politischen Gestaltungsprozessen völlig ausgeschlossen.

Den Kommunen wurde Ende der 1980er Jahre bewusst, dass die Bedürfnisse und Probleme von Migrant*innen fast unberücksichtigt geblieben sind. Die Zugewanderten selbst hatten keine Möglichkeit, ihre Interessen zu artikulieren oder gar zu vertreten. So bildeten sie Ausländerbeiräte als Interessenvertretung, die mit der Novellierung des §50 KSVG in Integrationsbeiräte umgewandelt worden sind.

Unterkategorien