Ramesch e.V. präsentiert 

Idil Nuna Baydar aka Jilet Ayse

und ihr Kabarettprogramm "Ghettolektuell"

am 22.11. um 20 Uhr im Saarbrücker Schlosskeller.

 

 

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Vortrag / Gesprächsrunde
Flüchtlings- und Integrationspolitik der Saarländischen Landesregierung und die Lage der saarländischen Kommunen ,
Dienstag, 06. Oktober 2015, 18 - 20 Uhr
Stiftung Demokratie Saarland

Europaallee 18, 66111 Saarbrücken

„Die Politik muss anerkennen, dass Flüchtlinge auch langfristig in großer Zahl kommen und auf Dauer bleiben werden. Bund und Länder müssen die Kommunen in viel stärkerem Maße unterstützen“, so PRO ASYL.

Im Saarland hat sich in den letzten Monaten einiges in der Flüchtlings- und Asylpolitik geändert. Doch Konzepte, die den zügigen Auszug aus der Sammelunterkunft ermöglichen und Flüchtlingen erlauben, sich selbst zu versorgen, die Sprache zu erlernen und zu arbeiten, soll noch angegangen werden. Die Politik muss ein Aufnahme- und Integrationskonzept entwickeln und die rechtliche Ausgrenzung von Flüchtlingen beenden.

Film
Vol Spécial (Schweiz 2011)
Mittwoch, 28. Oktober 2015, 19.00 Uhr
Kino 8 ½, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

In der Schweiz gibt es 28 Abschiebeknäste für Ausländer, die sich ohne gültige Aufenthaltspapiere im Land aufhalten. Laut Gesetz kann ein Ausländer bis zu zwei Jahren in einem derartigen Abschiebegefängnis festgehalten werden, während dieser Zeit wird die Rückführung in die jeweiligen Ursprungsländer der betreffenden Personen vorbereitet.

 

Fernand Melgar hat nun während mehrerer Monate im Abschiebegefängnis Frambois beim Flughafen Genf gedreht und dabei den Alltag von sechs vorwiegend afrikanischen Abschiebegefangenen bis zum Tag ihrer Abschiebung dokumentiert. Dabei zeigt er eine seltsame Zwangsgemeinschaft, bei der man in gewissen Momenten gar zu vergessen droht, wie die Machtverhältnisse wirklich sind - bis der Moment der „Abreise" kommt.

Kabarett
„Der bewegte Muselmann“ mit Özgür Cebe
Freitag, 20. November 2015, 20.00 Uhr

Schlosskeller im Regionalverband Saarbrücken,
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Wenn man schwarze Haare und schwarze Augen hat, tritt der Hintergrund ganz schnell in den Vordergrund. Egal, wo man geboren ist. Ostwestfalen gehört ganz bestimmt zu Deutschland, der Islam aber nur vielleicht. Eine sicherlich unfaire Gewichtung.

Wie findet man heraus aus dem genetischen Generalverdacht? Wie stellt man Vorurteile auf den Kopf? Da hilft nur eins: sich locker machen. Zum Beispiel durch einen Crashkurs „Türkisch für Deutsche“. Zumindest die international gefürchteten Umlaute „Ö“ und „Ü“ gehen uns problemlos über die Lippen. Da hat man prompt eine Gemeinsamkeit gefunden.

Vorwort

ES PASSIERT VIELES AUF DER WELT, WAS UNS NICHT KALT LASSEN DARF:

Die Macht der Finanzmärkte lässt dem Einzelnen keine (?) Handlungsmöglichkeiten; NSA, Google, Facebook herrschen über unsere Privatsphäre; religiöse, ethnische ud politische Minderheiten werden in vielen Teilen der Welt eingeschüchtert, unterdrückt, zur Flucht gezwungen; Menschen, vor allem Frauen, werden auch im einundzwanzigsten Jahrhundert vergewaltigt und zu Tode gequält; Frauen und Männer mit einer anderen sexuellen Orientierung als der vermeintlich "normalen" werden bestraft; Kriege, Unterdrückung und Hunger in vielen Ländern zwingen Menschen - manchmal auf die Gefahr hin, ihr Leben auf der Flucht zu verlieren - auszuwandern; Europa baut immer höhere Mauern um sich herum, um sich vor diesen Flüchtlingen zu "schützen"; wenn Letztere doch irgendwo ankommen, müssen sie nicht selten die Gewalt von Rechtsextremisten fürchten ...

Die Aufzählung der Anlässe, gegen die sich zu wehren Not tut, könnte noch Seiten und Bücher füllen. Ist dieser Zustand alternativlos? "Nein" sage ich entschieden. Unser Demokratieverständnis zwingt uns dazu, dies wahrzunehmen und uns - im Sinne von Stephane Hessel - zu empören. Das "Sich empören" an irgendwelchen Esstischen oder Veranstaltungen recht nicht aus. Wir müssen uns engagieren!

Auftaktveranstaltung
Vortrag / Gesprächsrunde
"Demokratie: Mach der Ohnmächtigen?"
Donnerstag, 10.April 2014, 19.00 Uhr
Landtag des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Straße 7, 66119 Saarbrücken

 

Die Überwindung autokratischer Systeme in der Welt geht einher mit der Hoffnung auf demokratische Strukturen, WWachstum und Entwicklung. Die Menschen setzen große Erwartungen in neu entstehende Staatssysteme, von denen sie sich Rechtsstaatlichkeit, Selbstbestimmung, vor allem aber auch mehr Partizipation erhoffen. An den jüngsten Umbrüchen, z.B. in der arabischen Welt, waren alle sozialen Schichten beteiligt. Für die Bevölkerungsmehrheit gehört zum Aufbau demokratischer Institutionen unabdingbar nicht nur die Überwindung der Armut sondern auch die gesellschaftliche Partizipation.

Infolge der Systemumbrüche wurden Menschen, die bisher oftmals passiv verblieben sind, zu Akteuren. Es entstand eine neue Form der Bürgeremanzipation. Doch führen diese Proteste auch tatsächlich zu neuen Demokratien und gleichberechtigter Teilhabe? Welches Verständnis von Demokratie herrscht bei uns vor und welche Vorstellungen gibt es in anderen Ländern? Können Deutschland und Europa ihre Demokratiewerte einfach in diese Länder übertragen? Welche Art der Entwicklungszusammenarbeit muss es geben, damit Menschen nicht aufgrund von Hunger und Armut auswandern müssen?

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