Ramesch e.V. präsentiert 

Idil Nuna Baydar aka Jilet Ayse

und ihr Kabarettprogramm "Ghettolektuell"

am 22.11. um 20 Uhr im Saarbrücker Schlosskeller.

 

 

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Filmabend
„LES SAUTEURS – THOSE WHO JUMP“ (DÄNEMARK 2016)
Donnerstag, 29. Juni 2017, 19:00 Uhr
Kino 8 ½, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken
Eintritt: 6,- € / 4,- € (ermäßigt für Schüler, Studenten, Sozialcardinhaber

„Les Sauteurs – Those Who Jump“, ein Film von Moritz Siebert, Estephan Wagner und Abou Bakar Si- dibé, startete im November 2016

in den Kinos. Der Film thematisiert die Lage der Geflüchteten, die vor der spanischen Enklave Melilla den

Weg in die Festung Europa suchen. „Les Sauteurs“ gewann zahlreiche Preise, unter an- derem den Preis der Ökumenischen Jury Berlinale Forum 2016:

„LES SAUTEURS schildert das Flüchtlingsdrama aus einem völlig neuen Blickwinkel: Moritz Siebert und Estephan Wagner vertrauen die Kamera ihrem Co-Regissseur Abou Bakar Sidibé an, einem jungen Malinesen, der darauf hot, über die berüchtigten Zäune von Melilla nach Europa zu kommen. So zeichnen sie das intime Porträt einer Gemein- schaft unter extremen Lebensbedingungen“, so die Jury der Berlinale.

Als Sidibé die Filmemacher Siebert und Wagner trit, lebt er schon über ein Jahr im Flüchtlingscamp und hatte mehrmals versucht, die Grenzanlage zu überwinden. Er übernimmt die Kamera und filmt seinen Alltag und das zermürbende Warten auf den nächsten „Sprung“. Damit ist er zugleich Protagonist und Dokumentierender.

Hautnah erlebt das Publikum eine Schicksalsgemeinschaft, die sich zu einer faszinieren- den Gesellschaft mit klarer hierarchischer Struktur entwickelt. Sidibé erweist sich als begnadeter filmischer Erzähler, der einen einzigartigen Perspektivwechsel ermöglicht und den tristen Ausblick auf das vermeintliche Eldorado Europa dokumentiert. Uner- müdlich zeigt Sidibé seine Lebensrealität am Rande einer abgeschotteten EU.

Für uns, die wir in dieser „Festung Europa“ leben, liegt das Potential des Films darin, dass ein Individuum aus der anonymen Masse des sogenannten „Flüchtlingsstromes“ heraustritt und greifbar wird.

Wir freuen uns, dass Abou Bakar Sidibé im Anschluss an den Film an einer Gesprächs- runde teilnimmt. Das Publikum hat die einmalige Gelegenheit, Fragen zum Film oder zu seinem Leben danach zu stellen.

Abou Bakar Sidibé, geb. 1985 in Kidal, Mali, war nach einem Englischstudium unter an- derem als Lehrer tätig.

 

AUSZÜGE DER GEWONNENEN PREISE:

•           Preis der Ökumenischen Jury Berlinale Forum 2016

•           Amnesty International Award, Docs Against Gravity, Warschau 2016

•           Hauptpreis dokKa Karlsruhe 2016

 

Kooperationspartner:

Kino 8 ½, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes