Trotz Corona weiter für Sie da 

Auch in diesen Zeiten sind wir in unserer Geschäftsstelle weiter für Sie da! Zur Zeit können wir leider keine persönlichen Beratungsgespräche durchführen und auch unsere Bibliothek muss noch geschlossen bleiben. Sie können uns aber gerne telefonisch kontaktieren und schon wieder Bücher reservieren.

Auch unser Kulturprogramm und die interkulturellen Workshops in den Kindergärten werden von uns wie gewohnt vorbereitet und sollen - wenn auch verspätet - in diesem Jahr noch stattfinden. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

Damit auch Sie gut durch diese Zeit kommen, haben wir Ihnen hier als kleinen Wegweiser einige Informationen zum Thema Gesundheit zusammengestellt.

Sie erreichen uns entweder telefonisch unter der Durchwahl 0681- 390 49 21 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

Aktion

Kundgebung gegen Rassismus

Ramesch unterstützt den Aufruf von Haus Afrika e.V. zu einer friedlichen Demonstration gegen Rassismus am Freitag, den 28.08.2020 vor dem CongressCentrum Saarbrücken. 

Vor heute genau 57 Jahren, am 28.08.1963, hielt Martin Luther King in Washington seine weltberühmt gewordene Rede unter dem Motto "I have a dream!". Heute, 57 Jahre später, müssen wir leider feststellen, dass der Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung auch im Saarland noch nicht gewonnen ist. Deshalb rufen wir zur Teilnahme an einer Kundgebung am 28.08.2020 zwischen 17.00 und 19.00 Uhr auf dem Vorplatz des CongressCentrum Saarbrücken auf.
 
Auf dem Programm stehen unter anderem eine Tanz-Choreografie gegen Rassismus mit Marco Akoube, Live Musik von Dédé Mazietele, Redebeiträge der Veranstalter und Unterstützer und vieles mehr.
 
Veranstalter der Demonstration sind Haus Afrika e.V., die Black Community Foundation, der Frauenverband Courage e.V., das Change Network, Burkimbi und Freunde e.V., der Think Tank Afrika e.V., Ramesch e.V., der Saarländische Integrationsrat (sir), der Integrationsbeirat Saarbrücken, Dédé Mazietele, New Normal e.V., Soleil de Guinée e.V. und die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD).
 
 
 

Was steht an? 

Rassismus - Was geht mich das an?

Online-Veranstaltung der Europäischen Akademie Otzenhausen am 27.08.2020 in Kooperation mit Ramesch e.V., dem IDA e.V. und dem Adolf-Bender-Zentrum

Die Online-Veranstaltung führt in das komplexe Thema "Rassismus" ein. Was ist Rassismus? Wie wirkt Rassismus? Wie bin ich selbst in rassistisches Denken, Wissen und Handeln verstrickt? Diese und weitere Fragen werden aus einer postkolonialen und rassismuskritischen Perspektive in den Blick genommen.

Im Allgemeinen lässt sich Rassismus als eine Diskriminierungsform beschreiben und gilt als Ausdruck gesellschaftlich manifestierter Machtverhältnisse, die auf kolonialen Herrschaftsverhältnissen beruhen. Menschen mit Rassismuserfahrungen wird der Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen u.a. aufgrund von Stereotypisierung und Ausgrenzung erschwert. Das hat mitunter Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Chancen, auf Zukunftsperspektiven und auf das individuelle Zugehörigkeitsempfinden sowie die Identitätsentwicklung. Aber: Was geht mich das alles an?

Anmeldung: Erfolgt über die EAO, Teilnahme-Link hier

Kontakt: Timo Stockhorst

Beginn: 27.08.2020, 18 Uhr

 

 

Was steht an? 

Interkulturelle Fest- und Gedenktage

18.-20. September

Rosch ha-Schana:

Rosch ha-Schana ist der erste Tag im jüdischen Kalenderjahr, an dem der Erschaffung der Welt und des ersten Menschen, Adams, gedacht und vor Gott Rechenschaft für die eigenen Taten im vergangenen Jahr abgelegt wird. Viele Juden kleiden sich in Weiß als Zeichen für Reinheit und fassen gute Vorsätze für das neue Jahr. Mehrmals am Tag wird von der Synagoge als Mahnung an den rechten Weg der Gläubigen das Schofar, ein Widderhorn, geblasen. Danach feiert und isst man gemeinsam im Familienkreis mit in Honig getauchten Speisen als Symbol für ein gutes Jahr. Das jüdische Neujahrsfest ist eine Zeit der stillen Freude, der Besinnung und auch der Buße.

Foto: "Blowing the shofar on Rosh Hashanah", Urheber: Len Radin, Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

 

 

Fokus 

Alltagsrassismus im Saarland

Foto: SR

"Der Tod des Afroamerikaners George Floyd hat weltweit Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus ausgelöst. Auch im Saarland. Denn auch bei uns wird Rassismus im Alltag noch immer auf verschiedenste Weise spürbar. Isabel Schaefer hat mit einigen Betroffenen gesprochen."

(Quelle: SR Mediathek)

  

 

   

 

Der Gedanke der Woche

Foto (bearbeitet): Jovis Aloor, unsplash.com