Ramesch e.V. präsentiert 

Idil Nuna Baydar aka Jilet Ayse

und ihr Kabarettprogramm "Ghettolektuell"

am 22.11. um 20 Uhr im Saarbrücker Schlosskeller.

 

 

Für mehr Informationen auf das Bild klicken !

 

 

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SR 2 KulturRadio - Interview der Woche

Der Saarländische Rundfunk hat über unsere Veranstaltung mit Europe Direct Saarbrücken und dem European Democracy Lab einen Kurzbericht veröffentlicht, den wir hier wiedergeben:

"Im Einsatz für eine europäische Utopie

Das Interview der Woche mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot
Carolin Dylla 06.07.2019 | 12:45 Uhr

Die SR-Reporterin Carolin Dylla hat mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot über die Idee einer europäischen Republik und das politische Hin- und Her um die EU-Kommissionspräsidentschaft gesprochen - und darüber, was ihre Utopie Europas mit Risotto zu tun hat.

Große Ideen und große Gesten: Davor schreckt die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot selten zurück. Vor den Europawahlen zum Beispiel hat sie – gemeinsam mit anderen Künstlern – ein Projekt gestartet und von Balkonen aus symbolisch die europäische Republik ausgerufen. Die "europäische Republik", das heißt für Ulrike Guérot: Egal, ob jemand aus Litauen, Deutschland, Spanien oder Tschechien kommt – die politischen Rechte aller Bürger sind die gleichen.

GESCHICHTE KANN SICH SCHNELL WANDELN

Klar sei das eine Utopie, sagt Ulrike Guérot. Sie fordert aber, so eine europäische Republik überhaupt erstmal als Idee zu denken. Denn dass sich dafür die "Tür der Geschichte" öffnet, kann schneller gehen, als man glaubt – ist die Wissenschaftlerin überzeugt.

Ihre Thesen hat Ulrike Guérot am Donnerstag Abend, 4. Juli, im Saarbrücker Rathaus diskutiert. Zu der Veranstaltung hatten Europe Direct, Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung und das European Democracy Lab eingeladen.

ZUR PERSON

Ulrike Guérot ist Politikwissenschaftlerin und Publizistin. Sie ist Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität in Krems und hat das European Democracy Lab in Berlin gegründet."

Quellehttps://www.sr.de/sr/sr2/sendungen_a-z/uebersicht/interview_der_woche/index.html

Auf der Seite des SR-Kulturradio findet sich außerdem eine Aufzeichnung des Interviews mit Ulrike Guérot.

 

 

Visionen für Europa: Gemeinsam wählen!

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Rund 400 Millionen wahlberechtigte EU-BürgerInnen haben Ende Mai direkt und frei über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments abgestimmt. Doch jedes Land legt für die Wahlen seine eigenen Regeln, Verfahren, Termine, Kandidaten und Programme fest, und je nach Land erhalten die Stimmen seiner BürgerInnen ein unterschiedliches Gewicht. Die Europawahl wird so für die BürgerInnen zu einer Art Black Box.

Könnten wir nicht umgekehrt mit einem gemeinsamen Wahlrecht die Transparenz und Glaubwürdigkeit der europäischen Politik stärken und damit der zunehmenden Entfremdung und Enttäuschung vieler BürgerInnen etwas entgegensetzen? Könnten gemeinsame Wahlen eine legitimierende Kraft gegen antieuropäische Stimmen und für einheitliche Rechte aller EU-BürgerInnen sein?

Im Nachklang der Europawahlen möchten das European Democracy Lab und Ramesch Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. darüber mit Ulrike Guérot, Doris Pack, Isabelle Maras und weiteren Gästen diskutieren und die Gelegenheit nutzen, einen Realitätscheck zu machen. Wir laden Sie dazu herzlich am 04.07.2019 um 18:30 Uhr in den Festsaal des Rathauses St. Johann in Saarbrücken ein.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Weitere Projektpartner: Europe Direct Saarbrücken, Landeszentrale für Politische Bildung, ASKO-Europa-Stiftung, Europäische Akademie Otzenhausen, Pulse of Europe.

Europa ja, aber wie? ist ein Projekt des European Democracy Lab, das von der Bundeszentrale für politische Bildung ermöglicht wird.

Die Veranstaltungsreihe Deshalb Europa! Visionen wagen wird gefördert von der Stadt Saarbrücken, dem Regionalverband Saarbrücken, der Arbeit und Kultur Saarland GmbH, dem Sparkassenverband Saar und der Saarland-Sporttoto GmbH. Der Verein Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. wird gefördert aus Mitteln des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

Facebook: Realitätscheck Europawahl

 

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Was bringt die EU? Sichtweisen der Beitrittsländer: Bosnien, Serbien, Albanien & Co

Forum:

Dienstag, 11. Juni 2019, 18 Uhr

Festsaal des Rathauses St. Johann,

66111 Saarbrücken

Die Skepsis gegenüber der Europäischen Union innerhalb der EU steigt immer weiter an. Die  Populisten gewinnen an Boden und verbreiten Stimmung gegen die Union. Währenddessen steigt außerhalb der EU, wie auf dem Balkan, immer mehr das Interesse für die EU und die Sympathien mit einer potentiellen Mitgliedschaft. Hoffnung wird von dort aus in die Möglichkeiten und Ambitionen der EU zur Problemlösung gesetzt. Wie es gelingt, die Sichtweisen der Beitrittsländer in die Mitgliedsstaaten zu transportieren, diskutiert Elvis Kondzic, der Berater des Premierministers Bosnien Herzegowinas zum EU Beitritt a. D. mit Doris Pack, langjährige EU-Abgeordnete. Pack war unter anderem Mitglied der Südosteuropadelegation.

Politisches Bildungsforum Saarland Konrad-Adenauer-Stiftung lädt Sie herzlich zu diesem Forum ein!

In Kooperation mit Europe Direct Saarbrücken und Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung e.V.

 

  Visionen wagen

 
 

Organisation

Politisches Bildungsforum Saarland

T +49 681 / 927988-0 F +49 681 / 927988-9 

www.kas.de

 
Anmeldung
Wir bitten um verbindliche Anmeldung per e-mail  an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 06.06.2019  Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben.  Sie erhalten keine schriftliche Anmeldebestätigung.  Fahrt- und Parkkosten können nicht erstattet werden. Die Veranstaltung wird multimedial begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Foto- und Filmmaterial zeitlich unbegrenzt sowohl im Online- als auch Printformat für Zwecke der Presse und Öffentlichkeitsarbeit verwenden darf. Ihre persönlichen Daten werden gemäß Datenschutzgrundverordnung verarbeitet. Ihre Daten werden im Rahmen unserer Veranstaltungsorganisation genutzt.  Dieser Nutzung stimmen Sie mit Ihrer Anmeldung zu.  Weitere Informationen zum Datenschutz können Sie unter www.kas.de einsehen.
 
Anregungen und Hinweise an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
 
 
 
Christina Giannoulis (LL.M. Eur.) und Sebastian Zeitzmann (LL.M.) zur "Europäischen Republik"  von Ulrike Guérot
 

Plakat Druck compressed 2Wir schreiben das Jahr 2045. 100 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Brüssel die Flagge der neuen Europäischen Republik gehisst. Die früheren Staaten der Europäischen Union haben sich aufgelöst und Platz gemacht für starke europäische Regionen, deren Vertreter_Innen im Europäischen Senat neben den transnationalen Parteien im Repräsentantenhaus und einem von den Bürgern direkt gewählten Präsidenten über die Leitlinien der Politik entscheiden.

Für die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot zeigt diese Vision einen Ausweg aus der Wachstumsspirale populistischer und antieuropäischer Strömungen in der EU und aus den Blockaden im Rat bei den großen Zukunftsfragen der Union. Für sie ist klar: Diese Vertrauens- und Integrationskrise ist eine an die Grundlagen der Union reichende Systemkrise, der wir effektiv nur mit einer Neugestaltung des Institutionensystems begegnen können.

Ist diese Beurteilung der Lage stimmig? Hat die EU ein tiefgreifendes Demokratiedefizit? Brauchen wir grundstürzende Rezepte wie die dezentrale Bürgerrepublik Ulrike Guérots mit einer geteilten europäischen Öffentlichkeit, gemeinsamen Parteien und Verbänden? Können die nötigen gemeinsamen Richtungsentscheidungen in der EU ohne ein „level playing field“ gleich starker Regionen anstelle der Nationalstaaten nicht mehr legitimiert werden und die Bürger kein neues Vertrauen in die europäische Demokratie fassen?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Deshalb Europa! Visionen wagen“ laden wir Sie herzlich ein, am 06. Juni 2019 ab 18 Uhr gemeinsam mit Christina Giannoulis (Lehrbeauftragte der Universität des Saarlandes für Griechische Rechtsterminologie) und Sebastian Zeitzmann (Lehrbeauftragter für Europarecht und Europäische Integration) in der Universität des Saarlandes (Gebäude A4 2, Raum 3.24 im 3. Stock über dem Studierendensekretariat) darüber zu diskutieren! Der Eintritt ist frei. Am 4. Juli um 18:30 Uhr wird dann im Rathaus-Festsaal Gelegenheit sein, Frau Guérot auch selbst zu hören. Für die Teilnehmer an der Diskussion in der UdS werden am 4. Juli Plätze im Festsaal reserviert. 

Der Verein Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. wird gefördert aus Mitteln des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

   

Der Interreligiöse Dialog hat sich neu konstituiert

Der Arbeitskreis „Interreligiöser Dialog“ in Saarbrücken hat seine Ziele, Leitlinien und Strukturen in einem Grundsatzpapier neu gefasst. In einer Feierstunde am 19. März 2019 haben die im Arbeitskreis vertretenen Religionsgemeinschaften und ihre Kooperationspartner das Grundsatzpapier im Beisein von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz unterzeichnet und ihre Bereitschaft zum regelmäßigen Dialog öffentlich bekräftigt.

Den ausführlichen Zeitungsartikel darüber gibt es hier.

 

 

„Internationaler Tag gegen Rassismus“ an der Sonnenhügelgesamtschule in Völklingen

 Datum: 21. März 2019

Ort: Sonnenhügelgesamtschule, Völklingen, Heinestr. 70, 66333 Völklingen

Am 21.März findet weltweit der Internationaler Tag gegen Rassismus als Gedenktag zur Erinnerung an das Massaker von Sharpeville ( Südafrika) 1960 statt. Mehr Infos hier.

In diesem Jahr stand ein Projekttag zu diesem Gedenktag gegen Rassismus für die ganze Sonnenhügelschule auf dem Programm mit zahlreichen Workshops und Mitmachaktionen. Es waren insgesamt 30 Vereine angemeldet, und Ramesch e.V. war eins davon. Nach Absprache mit der Sozialarbeiterin Frau Schaffner, die den Projekttag federführend organisierte, haben wir uns bereit erklärt mit der Klasse 6.3 ein Kunstprojekt zum Thema durchzuführen. Es wurden eine Holzwand von 2m x 2m und Malfarben zur Verfügung gestellt.

Erika Maizi hat das Märchen „Paradiesvogel“ von Roland Kübler (Lucy Körner Verlag) vorgelesen mit der Moral der Geschichte, dass wir alle Paradiesvögel sind, sprich „Wir sind alle bunt!“. Nach dem Vorlesen des Märchens, fand eine Gesprächsrunde statt. Danach haben die Kinder einen Weltenbaum auf die Holzwand gemalt, und während dieser trocknete hat jedes Kind ihren/seinen ganz persönlichen Paradiesvogel auf einem A5 - Blatt Papier gemalt. So dass sich jedes Kind erstmal ihren/seinen eigenen Paradiesvogel innerlich und auf dem Papier zum Ausdruck bringen konnte und zum familiarisieren mit Farben und Größe des eigenen Vogels. Dann haben jeweils 3, höchstens 4 Kinder, angefangen ihren Paradiesvogel auf die Holzwand zu malen. Das ist dabei entstanden:

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Höhepunkt zum Projekttagesende war eine Menschenkette rund ums Schulgelände wo sich jede_r an der Hand nahm als Zeichen für Solidarität gegen Rassismus! Im Anschluss haben die Schüler_innen das gemeinsam einstudierte Lied: „Wir wollen Frieden“ gesungen.

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Des weiteren fand parallel zu den Workshops ein Benefiz-Fußballturnier statt mit insgesamt 12 Mannschaften die jeweils für einen unterschiedlichen Verein spielten. Das Turnier war ein voller Erfolg und die Spendensumme von stolzen 1000 Euro konnte die Gewinnermannschaft dem Saarländischen Rockmusikerverband übergeben!

 

Wir danken ganz herzlich für die Organisation und erfolgreiche Durchführung dieses tollen Projekttages!

 

 

Dokumentarfilm RED von Kadir Akın
(Originalton mit dt. Untertiteln)

In Anwesenheit des Regisseurs Kadir Akın
Moderation: Mohamed Maïga, Ramesch e.V.
Mittwoch, 13. März 2019, ab 17:00 Uhr

Ort: Kino 8 1/2, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=A_eEPTIwg5Y

 

Vor 100 Jahren wurden hunderttausende Armenier vertrieben und getötet – ihr kulturelles und intellektuelles Erbe ausgelöscht. Kadir Akın untersucht in seinem Dokumentarfilm die osmanische demokratische Intellektuellenbewegung und die Armenier-Frage, die mit dem Abschluss des Berliner Vertrages nach dem Russisch-Osmanischen Krieg (1877-78) auf die politische Bühne getragen wurde. Der Film erzählt von der Gründung der armenischen Parteien und ihrem Beharren auf dem Schutz für die armenische Minderheit, zu dem sich das Osmanische Reich im Berliner Vertrag verpflichtet hatte.
Es werden die Ereignisse ab dem Jahr 1908 in der zweiten osmanischen Verfassungsperiode beschrieben, als im ganzen Reich Wahlen zum Abgeordnetenhaus stattfanden. Während sich die armenischen Abgeordneten für soziale Rechte einsetzten, schien für die jungtürkische Partei „Einheit und Fortschritt“ ein Zusammenleben mit Armeniern im Osmanischen Reich nicht möglich. „RED“ behandelt auch die Hinrichtung des armenischen Revolutionärs Matteos Sarkissian, genannt Paramaz, und 19 seiner Mitstreiter im Juni 1915 auf dem Beyazıt-Platz in Istanbul.


Der Film dauert 54 Minuten und wurde in Istanbul, Genf, Beirut und Basel gedreht. Die Premiere des Filmes war am 12. Oktober 2017 in Istanbul. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt.

 

Gemeinsam sind wir stark! Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung

 Ein Schulprojekt an der FGTS und Gemeinschaftsschule Sonnenhügel, Völklingen (Juni - Oktober 2018)

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Regionalverband Saarbrücken im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

Das in drei Teile mit einem Umfang von jeweils 10 Stunden gegliederte Schulprojekt fand in der Zeit von Juni bis Oktober 2018 an der Gemeinschaftsschule Sonnenhügel in Völklingen statt. Es wurde von Agatha Lallemand, Vorstandsmitglied von Ramesch - Forum für interkulturelle Begegnung e.V., konzipiert und geleitet. Die Umsetzung erfolgte durch die Workshopleiter Shilpa Valia-Wendland, Nouri Jaafar und Miguel Bejarano Bolivar. Ausgehend vom Art. 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland verfolgten alle Workshops das Ziel, die sozio- und interkulturelle Offenheit der Schüler_innen zu fördern sowie das Bewusstsein für die Gleichwertigkeit aller Menschen zu schärfen. So wurden Schlüsselqualifikationen zum Umgang mit Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung interaktiv vermittelt. Eine aktive Auseinandersetzung mit verschiedenen Wertvorstellungen war dabei unabdingbar. Darüber hinaus bot das Projekt den Schüler_innen viel Raum für Kreativität und interkulturelle Offenheit.

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Den ersten Teil des Projektes bildete der Workshop "Zusammenhalt in einer Welt voller Vielfalt und Individualität". Dieser richtete sich an 18 Schüler_innen der 5. und 6. Klasse (FGTS) mit sehr unterschiedlicher Herkunft. Workshopleiter war der aus Syrien stammende Künstler Nouri Jaafar. Zur Umsetzung der Ziele lag der Schwerpunkt der Vermittlung auf der bildnerischen Gestaltung. Der kreativ-spielerische Ansatz umfasste interessante Themen wie "Der Name - ein Gemälde aus individuellen Schriftzeichen", "Der Garten als Metapher für Vielfalt" oder "Die Welt lacht". Am Ende entstanden farbenfrohe "Weltbilder", die deutlich die Verbundenheit der Kinder nicht nur untereinander, sondern mit den Kindern der ganzen Welt zeigten und an die Gleichheit der Menschen erinnerten. Das zum Workshop gestaltete Plakat spiegelt in leuchtenden Farben treffend unser Anliegen von Offenheit und Vielfalt in der Gemeinschaft wieder. Der Workshop wurde von den Kindern begeistert aufgenommen. Sie erwarteten den Workshopleiter jedes Mal voller Freude und Ungeduld mit den Worten "Der Künstler kommt".

ShilpaDer zweite Workshop mit dem Titel "Ob Mann, ob Frau, ob schwarz, ob weiß: Was macht uns gleich?" fand in zwei Achterklassen mit je 28 Schüler_innen statt. Die Stundenzahl umfasste für beide Klassen jeweils 5 Unterrichtsstunden. Den Workshop leitete Shilpa Valia-Wendland aus Indien. Ziel war es, das Verständnis der Schüler_innen für Gleichheit und Gleichberechtigung aller Menschen zu wecken und zu stärken. Diskriminierungen und ihre Folgen zu erkennen sowie Benachteiligungen aufzudecken. Die Einbeziehung interaktiver Übungen in Anlehnung an Augusto Boals Theater der Unterdrückten erleichterte den Zugang zur theoretischen Ebene der Vermittlung. So konnten sich die Schüler_innen mühelos in die Problematik hineinversetzen und Lösungsansätze gegen Ungleichheit und Ausgrenzung finden. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Umgang mit Geschlechterdifferenzierung und Identität, auch im Vergleich mit einem so vielfältigen Land wie Indien. Den Abschluss des Workshops bildete die gebastelte Friedenskette als Symbol gegen Unterdrückung und Gewalt.

MiguelAus den zwei Achterklassen entstand für den letzten Workshop "Spot an: Ich gehöre auch dazu!" eine eigene Gruppe aus 14 Schüler_innen, die von dem Schauspieler und Tänzer Miguel Bejarano Bolivar aus Kolumbien geleitet wurde. Die Gruppe beschäftigte sich an zwei Vormittagen über das Medium Tanztheater mit den Inhalten des Art. 3 GG. Somit diente der Workshop der Weiterführung und Vertiefung der Arbeit zum Gesamtthema: "Gemeinsam sind wir stark! Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung". Mit den Elementen von Theatersport und Tanztheater erforschten die Schüler_innen kreativ die Bedeutung der Begriffe wie Stereotypen, Klischees, Vorurteile und Diskriminierung. So nahm die Körperarbeit einen breiten Raum ein, um die Schüler_innen für die Improvisationsarbeit vorzubereiten. Auch Stimmübungen gehörten zum Training. Am Ende wurden mit viel Spielfreude Szenen über Benachteiligungen im Alltag der Schüler_innen mit den Techniken des Fotoromans, des Werbespots und des Sketchs aufgeführt.

Das Projekt endete erfolgreich mit zwei festlichen Veranstaltungen mit vielseitigem Programm, das auch die besonderen Leistungen der Schüler_innen würdigte.

Unser Dank gilt allen Mitwirkenden; für die finanzielle Unterstützung bedanken wir uns bei Demokratie leben! und dem Regionalverband Saarbrücken, für die Umsetzung des Projekts bei den Workshopleitern, für die Mitarbeit bei der FGTS und Gemeinschaftsschule Sonnenhügel und bei den Schüler_innen für ihren großartigen Einsatz und ihr Engagement.

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Einladung zum Völklinger Nachbarschaftsfest

wir von Ramesch e.V., der Integrationsbeirat der Stadt Völklingen und AWO-Stadtteilbüro/VK-Wehrden organisieren gemeinsam am 8. Dezember 2018 um 15 Uhr in der Kulturhalle das 1. Völklinger Nachbarschaftsfest. Jede(r) ist herzlich willkommen!

 

Spenden und der Erlös von Essen sowie Getränken gehen an schwerstkranke Kinder!

LIVE: Beyond Borders Band

Beyond Borders Band: LIVE Contemporary Oriental Jazz Konzert
So. 11.11.2018, 20.00 – 22.00 Uhr

logobreite63   Breite Str. 63, 66115 Saarbrücken

Tickets an der Abendkasse: 10€ (Vorverkauf 8€ via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Am 11.11.2018 um 20 Uhr laden wir von Ramesch zum LIVE Oriental Jazz Konzert mit Beyond Borders Band in die BREITE63 ein.

PlakatGrenzen zu überwinden erfordert Mut, Kreativität und Offenheit für neue Gestaltung. Die vier Musiker der Beyond Borders Band vereinen diese Eigenschaften und gehen so über kulturelle Barrieren hinaus, setzen sich über geographische Widerstände und gesellschaftliche Stereotypen hinweg.

Ergebnis ist ihre Musik, in der sie die arabische und die westlich-europäische Welt verbinden. Es entsteht ein sinnlich-anspruchsvolles, mitreißendes Ganzes, in dem das Verschiedene aus Orient und Okzident auf einzigartige Weise Eins wird.

Von Oktober 2018 bis Februar 2019 wird das neue Album „It just happens“ im Rahmen einer groß angelegten Release Tour durch Deutschland, die Schweiz und Tunesien veröffentlicht.

Fadhel Boubaker – Oud
Niko Seibold – Saxophon 

 

 

 

 

  

 

 

 


 

 

Praxis

Neben der jährlichen Veranstaltungsreihe mit Vorträgen, Seminaren, Ausstellungen, Konzerten, Lesungen, Filmreihen, Theateraufführungen und vielem mehr zu jährlich wechselnden Schwerpunktthemen bieten wir Kindergärten, Schulen, Jugendhäusern und ähnlichen Einrichtungen sowie allen Interessenten:

  • Beratung zu den Themen Migration, Integration und Antirassismus
  • Interkulturelle Sensibilisierung und Landeskunde
  • Religionskunde/Interreligiöser Dialog
  • Workshops für Kinder und Jugendliche zu verschiedenen Kulturkreisen mit Projektleiter/innen mit Migrationshintergrund
  • Fortbildungen für Multiplikator/innen
  • Maßnahmen verschiedener Art zur Förderung der Sprachkompetenzen bei Kindern
  • Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen
  • Mediathek und Medienberatung

Der Verein ist Saarland weit aktiv und arbeitet mit regionalen und überregionalen Institutionen zusammen. Er wird von der Landesregierung des Saarlandes bezuschusst.

Wenn Sie sich für die Satzung des Vereins interessieren, können Sie diese hier nachlesen.