Wohlergehen und Sorgen der Menschheit Die Qualität der Weltgesellschaft in den Augen der Erdbewohner

Vortrag/Gesprächsrunde im Rahmen der interkulturellen Woche

Mittwoch, 26. September 2012 19:00 Uhr

Rathaus Festsaal

Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe Orientierung in Zeiten der Globalisierung lud der Verein Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung – in Kooperation mit dem Integrationsbeirat der Landeshauptstadt Saarbrücken, am Mittwoch, 26.09.12 zum Vortrag „Wohlergehen und Sorgen der Menschheit, die Qualität der Weltgesellschaft in den Augen der Erdbewohner“ in den Festsaal des Rathauses Saarbrücken ein.

Die Vereinspräsidentin, Frau Ikbal Berber begrüßte die Gäste und  sie bedankte sich herzlich bei Prof. Glatzer für sein Kommen. Prof. Glatzer ist Soziologe und lehrte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften. Bevor Frau Berber das Wort an Herrn  Prof Glatzer übergab, stellte sie die Frage welchen Beitrag Ramesch mit seiner Arbeit zum Wohlergehen der Menschen in der Region leisten könne.

 

Herr Prof. Glatzer nannte in seinem Vortrag zwei Vermessungsgrundlagen, die die Zufriedenheit der Menschen messen sollen zum einen die Expertenbefragung und zum anderen repräsentative Umfragen um somit eine Aussage über das Wohlergehen der Menschen machen zu können. Anhand der Daten werden verschiedene Indizes erstellt, mit denen sich die Zufriedenheit der Bevölkerung messen lässt.

Als Indikator aber nennt Prof. Glatzer neben dem Bruttonationaleinkommen u. a. den HDI (Human Development Index) als objektive Größen, der drei grundlegende Schlüsselkomponenten definiert; zum einen ein langes und gesundes Leben zu führen, an zweiter Stelle die Möglichkeit Wissen zu erwerben und drittens den Zugang zu Ressourcen zu haben, die für einen angemessenen Lebensstandard benötigt werden. Beim Bruttoinlandseinkommen, beim Armutsindex und beim HDI liegen unter den letzten zehn Ländern ausschließlich Länder aus dem afrikanischen Kontinent.

Fasst man alle Ergebnisse zusammen fällt auf, dass die kleinen europäischen Staaten wie Finnland, Schweden und Norwegen am zufriedensten seien. Professor Glatzer gibt als einen möglichen Grund das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Identifikation mit dem Land an.

Die Präsentation von Professor Dr. Glatzer können Sie hier nachlesen.