PatchWorkCity-Zusammenleben in Vielfalt 2018: 9. April bis 22.Juni 2018
Teppich der Vielfalt: Ein internationales und und Generation-übergreifendes Kunstprojekt von und mit Annette Orlinski.
Demo am 8.Juni 2018

 

Der überdimensionale PatchWork-Teppich soll symbolisch für die Vielfalt der Landeshauptstadt Saarbrücken stehen. Die Künstlerin Annette Orlinski begleitetete das Projekt und stand mit Rat und Tat zur Seite. Am Orientalischen Markt (5.Mai) hat sie auch einen Tisch den ganzen Tag mit verschiedenen Materialien zur Verfügung gestellt wo sich Mitwirkende ihr Teppichstück auch vor Ort anfertigen konnten. Diese tolle Gelegenheit hat Ramesch gerne genutzt und co-kreativ das Stück repräsentativ für den Verein an dem Tag mitgestaltet, siehe Foto.

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Campuswoche Solidarität an der Universität des Saarlandes

4 bis 8.Juni 2018

Der AStA, und ganz im Besonderen die Referate für Demokratiebildung und Solidarität, organisierten vom  04 bis 08. Juni 2018 eine einzigartige Aktionswoche auf den beiden Campus Saarbrücken und Homburg.

Ramesch beteiligte sich an der Campuswoche mit der Finanzierung eines Filmes, der am Donnerstag, den 7.Juni von 20 bis 21.30 Uhr in der Aula A3.3 (kostenlos) ausgestrahlt wurde.

Über den Film:

Dil Leyla (2016);  FSK: ab 12 Jahren

Dokumentarfilm über Leyla, eine in Deutschland aufgewachsene Kurdin, die mit 26 Jahren in das Land zurückkehrt, in dem sie geboren wurde, und dort mit 81% der Stimmen zur jüngsten Bürgermeisterin der Türkei gewählt wird. Sie tritt ihr Amt mit dem Wunsch an, die vom Bürgerkrieg zerstörte kurdische Stadt Cizre wieder zu einem lebenswerten Ort zu machen. Doch als die Parlamentswahlen in der Türkei anstehen, kommt alles anders: Leyla wird verhaftet und Cizre wird von der Armee zerstört. Regisseurin Aslı Özarslan begleitet Leyla bei all diesen Ereignissen mit ihrer Kamera, von der hoffnungsvollen Rückkehr bis zur brutalen Zerstörung von Cizre.

Es kamen zirka 50 Leute mit der Möglichkeit eines Dialoges im Anschluss des Filmes. Da das Publikum eher sehr nachdenklich gestimmt war über die autobiographischen Erlebnisse der Hauptprotagonistin, wurde nicht geredet und man sah stattdessen nachdenkliche  und mitfühlende Gesichter. Das Orgateam der Campuswoche hat den Vorschlag angeboten, bei Fragen die eventuell später zum Film  aufkommen könnten, sich auch nach der Campuswoche bei Ramesch zu melden.

KabarettIll Young Kim

"Kim kommt" mit Ill- Young Kim
Freitag, der 24. November 2017, 20:00 Uhr
Schlosskeller im Regionalverband Saarbrücken,
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Auch in diesem Jahr ließ Ramesch e.V. die alljährliche Veranstaltungsreihe mit einigem Gelächter zu Ende gehen - Ill-Young Kim, Tausendsassa und Comedian, sorgte beim interkulturellen Kabarettabend 2017 im Saarbrücker Schlosskeller für strapazierte Lachmuskeln und schallendes Gelächter.

Dass es trotz eines verregneten Freitagabends seinen Weg in den Schlosskeller gefunden hatte, schien das zahlreich erschienene Publikum jedenfalls kein bisschen bereut zu haben. In Windeseile fand der erfahrene Entertainer mit ein paar humoristischen Aufwärmübungen seinen Weg in die Herzen des Publikums - und präsentierte ihm danach in einem atemberaubenden Tempo seine feurig-gewürzte Sicht auf das Leben als gebürtiger Kölner asiatischer Abstammung.

Afrikanische Filmtage 2017
16-19.11.2018
Kino 8 1/2, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

Seit 2001 werden die Afrikanischen Filmtage jährlich von der Fachrichtung Romanistik/Interkulturelle Kommunikation, dem Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes, dem Kino 8 ½ sowie dem xm:lab der HBKsaar und Haus Afrika e.V. organisiert und veranstaltet. Neben den genannten regionalen Akteuren und Institutionen ist Ramesch e.V. 2017 erstmals als weiterer Kooperationspartner an dem kulturell besonderen Festival beteiligt.
Bei dem im Saarland einzigartigen Filmfestival werden Werke jenseits des generischen Kinomainstreams gezeigt. Das in Europa noch stark unterrepräsentierte afrikanische Kino bekommt somit eine einmalige Gelegenheit, die Saarbrücker Kulturlandschaft um eine besondere interkulturelle Note zu bereichern.

Homosexualität und Islam – geht das zusammen? - Kenntnisreich hat der Islamwissenschaftler Andreas Ismail Mohr unter dieser Fragestellung seine theologische Sicht auf das Verhältnis von Islam und gleichgeschlechtlicher Liebe im Saarbrücker Schlosskeller erörtert. Der Lesben- und Schwulenverband Saar (LSVD Saar) und Ramesch e.V. hatten den Berliner Islamwissenschaftler für den 10. November 2017 gemeinsam nach Saarbrücken eingeladen - und ein großes, buntgemischtes Publikum ließ es sich trotz des regnerischen Wetters nicht nehmen, der Veranstaltung beizuwohnen. Die Veranstaltung fand als Teil des Jahresprogramms "Vielfalt und Offenheit – Säulen einer freien Gesellschaft" von Ramesch e.V. sowie als Teil der Reihe "Gegenwind" des LSVD Saar statt.

Aus der Sicht des LSVD Saar und Ramesch e.V. sollte Mohrs Vortrag dazu beitragen, eine häufig zu stereotype und ohne umfassende Kenntnisse geführte Debatte zu informieren – das bekräftigten Hasso Müller-Kittnau, Vorsitzender des LSVD, und Mohammed Maiga, Vorsitzender von Ramesch e.V in ihrer jeweiligen Begrüßungsrede. Müller-Kittnau betonte außerdem, dass der LSVD auf die "scheinheilige und vermeintliche Unterstützung der AFD" verzichten könne und man sich "gegen jedwede Form eines gesellschaftlichen Rollbacks" einsetze. In seinem Vortrag stellte der Islamwissenschaftler dann grundsätzlich in Frage, dass es auf die Frage, wie der Islam zur Homosexualität steht, nur eine einzige Antwort gibt.